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Nach Spielplatz-​Unglück: TÜV hat in Gmünd zwölf gewässernahe Anlagen begutachtet

Foto: hs

Nach dem tragischen Unglück vom 20. Januar im Bereich des Spielplatzes am Schindelackerweg in der Oststadt hat die Stadtverwaltung alle Spielplätze mit Wasseranlagen und in Uferbereichen überprüfen lassen. Der TÜV-​Bericht empfiehlt Nachbesserungen an acht Anlagen. Der Unglücks-​Spielplatz nahe der Rems am Schindelackerweg befindet sich nicht darunter.

Dienstag, 03. März 2020
Heino Schütte
43 Sekunden Lesedauer

Bei dem tragischen Geschehen am 20. Januar hatte ein dreijähriger Bub sein Leben verloren. Der Junge hielt sich dort auf dem Spielplatz in der Oststadt zusammen mit seiner Kindergartengruppe auf. Er entfernte sich vom Spielplatz und gelangte durch eine durchgängige Holzabschrankung zum etwa zehn Meter entfernten Ufer der Rems. Der Bub geriet an der Uferböschung in die eiskalte Rems und erlitt einen Kälteschock. Obwohl Rettungskräfte sofort präsent waren, verstarb der Dreijährige wenig später im Krankenhaus. Das Unglück löste tiefe Betroffenheit und auch Nachdenken über die Sicherheit an jenen Spielplätzen aus, die nahe an Gewässern liegen. Nicht nur in Gmünd, sondern in vielen Gemeinden im Umkreis wurden Überprüfungen und Nachbesserungen veranlasst. In Schwäbisch Gmünd wurden zwölf Spielplätze begutachtet. Mehr zum Thema am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

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