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Mächtiger Knall zur Mittagszeit: Vermutlich war es ein militärischer Überschallflug

Foto: hs

Die Menschen in weiten Teilen des Ostalbkreises wurden am Mittwoch kurz vor 12 Uhr von einem mächtigen Knall aufgeschreckt. Der Rems-​Zeitung wurde von Lesern vereinzelt auch berichtet, dass eine Druckwelle zu spüren gewesen sei.

Mittwoch, 04. März 2020
Heino Schütte
45 Sekunden Lesedauer

Das Geräusch klang in der Tat wie eine Explosion. Nicht nur im Raum Schwäbisch Gmünd war der Knall zu hören, sondern auch im Polizeipräsidium in Aalen. Dessen Pressesprecher, Holger Bienert, erklärte am frühen Nachmittag, dass der Polizei bislang keinerlei Erkenntnisse über eine zunächst vermutete Explosion vorliegen. Es sei eher davon auszugehen, dass es sich um den Überschallknall eines Militärjets gehandelt habe, der in großer Höhe die Schallmauer durchbrochen habe. Es solches Ereignis gab es in den hochgerüsteten Zeiten den Kalten Kriegs fast täglich, ist aber in den letzten Jahren zumindest im Luftraum Deutschlands selten geworden, weil Überschallflüge überwiegend in dünnbesiedelten Übungsräumen durchgeführt werden. Nur im Ausnahmefall ist den Jetpiloten in Deutschland gestattet, schneller als der Schall (knapp über 1000 km/​h) zu fliegen, so dass sich in einer großen Schleppe die „Schallmauer“ aufbaut, die dann am Boden als Knall oder unter Umständen gar als Druckwelle wahrgenommen wird.

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