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Staufersaga war Impuls: 60 Meter langes Stauferfries und Konradin-​Denkmal für Gmünd

Foto: Heino Schütte

„Stauferfries e.V.“ heißt ein neuer Förderverein in Schwäbisch Gmünd, in dem sich historisch und kulturell interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammengefunden haben. Ziel: Realisierung eines 60 Meter langen und vier Meter hohen Kunstwerks und Denkmals an der Remsgalerie in der Ledergasse zu Ehren des Staufergeschlechts und Konradin von Hohenstaufen. Das Projekt verspricht, ein modernes Wahrzeichen für die Stauferstadt zu werden.

Mittwoch, 04. März 2020
Heino Schütte
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Grundlagen sind die Idee und der Entwurf des Gmünder Künstlers Dr. Helmut Maximilian Gruber-​Ballehr. Und Impulse gaben das 850-​jährige Jubiläum der Stauferstadt Gmünd im Jahre 2012 mit der Premiere des Historienspiels „Die Staufersaga“ aus der Feder des unvergessenen Stephan Kirchenbauer-​Arnold. Ballehr (Künstlername) und seine Frau Almuth waren als Saga-​Akteure dabei und wurden von der Staufer-​Faszination und Rückbesinnung der Bürgerschaft auf dieses stolze Erbe der ältesten Stauferstadt „angesteckt“, wie sich Almuth Gruber-​Ballehr im Gespräch mit der Rems-​Zeitung erinnert. Sie hat den Vorsitz des Freundeskreises übernommen, der unlängst offiziell ins Vereinsregister eingetragen worden sei. Auch Oberbürgermeister Richard Arnold zeigt sich begeistert. Jetzt werden Spender und Sponsoren gesucht. Es geht besonders um die Erinnerung an den letzten Vertreter der Stauferdynastie Konradin, der 1166 mit seinem Gefolge Gmünd besuchte und in der Johanniskirche das letzte Weihnachtsfest auf deutschem Boden feierte. Alle Staufersaga-​Besucher erinnern sich noch an die dramatische Schlussszene: Konradin wurde Opfer von politischen und kirchlichen Intrigen. Im Alter von nur 16 Jahren wurde er, der dem Papsttum die Stirn zeigte, 1168 nach seiner Gefangennahme in Neapel hingerichtet. Ausführliches zum Projekt Stauferfries am Donnerstag in der Rems-​Zeitung.

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