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Coronavirus: Schulleiter Klaus Dengler rät vor allem dazu: „Ruhe bewahren“

Foto: Lämmerhirt

Soll man nun noch per Handschlag sein Gegenüber begrüßen? Soll man noch ins Kino gehen? Soll man gar Konzerte besuchen oder ins ausverkaufte Fußballstadion gehen? Das Coronavirus bestimmt derzeit unser gesellschaftliches Zusammenleben wie kaum etwas anderes. Doch wie man sich nun richtig verhält, das scheint niemand genau zu wissen.

Freitag, 06. März 2020
Timo Lämmerhirt
1 Minute 21 Sekunden Lesedauer

Ein Beispiel: Die Kinderbedarfsbörse in Rosenberg ist am vergangenen Wochenende abgesagt worden, die Kinderbedarfsbörse in Waldstetten findet an diesem Samstag statt. Die Vesperkirche „Mahlzeit – Kirche, die mir schmeckt“ in Heubach ist auf den Mai verschoben worden. Die Vesperkirche in Gmünd wurde bereits vor über einer Woche gecanceled, um nur einige Beispiele zu nennen. „Wir halten uns in Waldstetten natürlich auch an die Empfehlungen der Behörden. Bei der Kinderbedarfsbörse aber sehen wir keinen Grund für eine Absage“, erklärt Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold. „Wir müssen besonnen bleiben. Angst ist doch kein guter Ratgeber.“ Besonnen hat er mit Feuerwehr-​Kommandant Ingo Brosch auf Empfehlung des Kreisbrandmeisters Otto Feil bereits reagiert. Gemeinsam entschieden sie, die Hauptversammlung am 14. März sowie die Hauptübung am 28. März ausfallen zu lassen. „Da wollen wir natürlich kein Risiko eingehen“, so Rembold.

Lageentwicklung ist dynamisch

„Die Lageentwicklung bezüglich des Coronavirus ist dynamisch“, heißt es in einem Schreiben des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport von diesem Freitag. Das heißt mit anderen Worten: Was heute zählt, kann morgen schon wieder ganz anders aussehen. So war es auch an der Gmünder Schillerrealschule im Verbund unter der Woche. Einige Schüler sind mit ihren Familien im Südtirol-​Urlaub gewesen. Nachdem das Landratsamt des Ostalbkreis auch bezogen auf Südtirol zur Vorsicht mahnte, blieben besagte Schüler am Montag zuhause. Da Südtirol in der Folge aber nicht als Risikogebiet eingestuft worden war, sind die Schüler am Dienstag wieder zur Schule gegangen. An diesem Freitag nun die Kehrtwende: Südtirol ist nun Risikogebiet – und besagte Schüler wurden prompt wieder nach Hause geschickt. Sie befinden sich nun in häuslicher Quarantäne.

Den ausführlichen Bericht sowie weitere Hintergrundinformationen lesen Sie in der Samstagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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