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Deshalb gibt es vorerst keinen „Gabenzaun“ in Gmünd

Foto: mia

Aus der Online-​Offensive von Michaela Oberloher von der Bowlingbar Leuchtturm wird vorerst nichts. Der Grund ist einleuchtend.

Mittwoch, 01. April 2020
Eva-Marie Mihai
48 Sekunden Lesedauer

„Der Gabenzaun ist in vielen Städten schon längst für Obdachlose eine kleine Hilfe in dieser schweren Zeit“, postet Michaela Oberloher von der Bowlingbar Leuchtturm auf Facebook. „Warum nicht auch in Schwäbisch Gmünd?“ Sie hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt. „Ich bin fixiert auf die Obdachlosen“, sagt Oberloher. „Die Menschen liegen mir am Herzen.“ Sie kennt sie vom Obdachlosen-​Bowlen in ihrer Bar und der Weihnachtsfeier, die sie für Obdachlose ausrichtet. „Wenn wir in Quarantäne geschickt werden, haben wir einen warmen Hintern – Menschen ohne festen Wohnsitz nicht.“ Da sei ihr die Idee mit dem Gabenzaun gekommen.

Nachdem sie sich mit der Stadt unterhalten habe, müsse sie aber ein bisschen zurückrudern. „Man weiß ja nicht, wer da was an den Zaun hängt.“ Sie wolle die Obdachlosen auf keinen Fall einer Gefahr ausliefern, sich anzustecken. „Ich müsste da den ganzen Tag hinstehen und überprüfen: Wer kommt? Kommen die in den notwendigen Abständen?“ Das sei grad in dieser Zeit nicht so einfach. „Was wenn sich wirklich einer ansteckt?“

Den gesamten Text gibt es am 1. April in der Zeitung.

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#gemeinsam #bleibtdaheim
Corona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb.

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