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Coronakrise: Leere Kirchenbänke im Münster und doch ganz nah bei den Menschen

Fotos: Heino Schütte

Karfreitag im fast menschenleeren Heilig-​Kreuz-​Münster – und doch ganz nah bei den Menschen daheim. Die Corona-​Bedrohung lässt mit ihren strengen Abstandsregeln die Menschen seltsam nahe zusammenrücken – dank moderner Medientechnik.

Freitag, 10. April 2020
Heino Schütte
36 Sekunden Lesedauer

„Fernsehpfarrer“ wurden einstmals jene Seelsorger geadelt, die zu besonderen Anlässen mit Lampenfieber vor Kameras traten. Das „Wort zum Sonntag“ war in vielen Familien Pflicht, um sich nach den weltlichen Vergnügungen der großen Samstagabend-​Shows auf das Geistliche und den Kirchgang am nächsten Morgen einzustimmen. Jetzt in der Coronakrise ist „Gottes Wort“ sonntags und nun auch an Ostern plötzlich und wie selbstverständlich auf PC, Laptop oder Smartphone präsent. Dekan Robert Kloker und Dekanin Ursula Richter sehen in dieser Krise sogar die Chance, mehr Menschen als sonst zu erreichen. Im ökumenischen Geist gestalteten die beiden Seelsorger am Nachmittag die Karfreitagsliturgie. Rund tausend Menschen nahmen daran daheim teil. Mehr über diese außergewöhnliche Gottesdienstform am Samstag in der Rems-​Zeitung.

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#gemeinsam #bleibtdaheim
Corona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb.

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