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Große Lust auf den virtuellen Fußball

Screenshot: TV Straßdorf

Sie waren die fußballfreie Zeit einfach leid. Keine Trainings, keine Spiele – nicht mit dem A-​Ligisten TV Straßdorf. Und da die Kicker des TVS nicht die einzigen sind, die derzeit unter Fußballentzug leiden, haben sich doch recht viele Mannschaften der Vereine aus dem Gmünder Raum bei der „Stayathome-​Liga“ angemeldet. Statt auf dem Rasen duellieren sich nun also die Vereine auf der Playstation. Am vergangenen Wochenende nun hat der erste Spieltag stattgefunden.

Freitag, 10. April 2020
Alex Vogt
1 Minute 18 Sekunden Lesedauer

„Es war mega, es war richtig gut. Ich habe mit vier, fünf Teammanagern gesprochen und bei denen war es genauso. Da haben im Prinzip alle Fußballer des Vereins in den Chats und Videos zugeschaut und mitgefiebert“, freute sich Steffen Mädger, Trainer des A-​Ligisten TV Straßdorf und einer der Mitorganisatoren. Der Twitch-​Channel des TV Straßdorf, den die Kicker eigens für diese Liga ins Leben gerufen haben, hatte stolze 461 Zuseher. Hier kann man sich die virtuellen Duelle an der Konsole am Bildschirm anschauen und schauen, was die Gegner so draufhaben.
Die Straßdorfer haben sich gegen die Weilermer ein enges Duell geliefert, in den meisten Spielen erst in der 90. Minute getroffen, entweder zum Sieg oder zum Unentschieden, berichtete Mädger. „Es war richtig gut und ich hätte nicht gedacht, dass solche Online-​Duelle so spannend sein können. Das entwickelt sich schon jetzt prächtig“, so Mädger weiter.
Die Vereine haben bereits jetzt in Summe bis zu 400 Euro gespendet, also weitaus mehr als nur die jeweils fünf Euro Startgebühr pro Mannschaft. Der Gewinner der „Stayathome-​Liga“ darf am Ende entscheiden, an welche Person oder Institution die Summe gespendet wird. Externe Spenden, darauf macht Mädger stets aufmerksam, seien auch in dieser aktuellen Situation willkommen, da die Summe einem guten Zweck zugute komme.
Vier Gruppen sind es nun geworden á fünf Mannschaften. Alle sind am vergangenen Wochenende zum Einsatz gekommen.

Den gesamten Text von unserem Redakteur Timo Lämmerhirt lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 11. April.

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