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Trauer um IHK-​Hauptgeschäftsführer i.R Walter L. Werner

Foto: ihk

Die Industrie– und Handelskammer Ostwürttemberg trauert um ihren ehemaligen Hauptgeschäftsführer Walter L. Werner, der am 9. April im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Mittwoch, 15. April 2020
Gerold Bauer
1 Minute 8 Sekunden Lesedauer

Nach über 30 Jahren an der Spitze der Industrie– und Handelskammer, zunächst Heidenheim und später Ostwürttemberg, trat Walter L. Werner Ende März 1998 in den wohl verdienten Ruhestand. Er hat die politischen und insbesondere die wirtschaftspolitischen Geschicke der Region Ostwürttemberg maßgeblich beeinflusst.
Die IHK sah er stets als ein modernes Dienstleistungsunternehmen. Ein Hauptanliegen war ihm dabei die Verwirklichung der traditionellen Aufgabe als Mittler zwischen Staat und Wirtschaft. Er war Kämpfer für die Marktwirtschaft und für eine leistungsfähige Selbstverwaltung der Wirtschaft. Mut, Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen kennzeichneten den Nationalökonomen. So war Werner auch treibende Kraft für den Bau des IHK-​Gebäudes in Heidenheim wie auch des ersten IHK-​Bildungszentrums in Aalen.
Unter seiner Regie wurde das Weiterbildungsangebot der IHK entscheidend ausgebaut. 1995 wirkte Werner maßgeblich bei der Gründung des ehemaligen Ausbildungsrings Ostwürttemberg mit. Wirtschaftsjunioren, Wirtschaftsclub und das Innovationsforum Ostwürttemberg gehen auf seine Initiative zurück.
Walter L. Werner war fast 20 Jahre Dozent für Volkswirtschaftslehre an der damaligen Fachhochschule Aalen und der Bankakademie. 1995 ehrte ihn die Fachhochschule Aalen mit der Verleihung der Würde eines Ehrensenators.
Werner hatte auch auf Bundesebene zahlreiche Ehrenämter im Deutschen Industrie– und Handelskammertag (DIHK) inne. So war er Mitglied im Ausschuss für Geld– und Währungsfragen ebenso wie im Informationsausschuss oder in der Kommission für Kammerrechtspolitik.
Auch war der Rotarier Mitglied im Landesausschuss für Berufsbildung und der Gesellschaft für Wirtschaftsgeschichte. Darüber hinaus war​.er Kuratoriumsmitglied der Steinbeis-​Stiftung für Wirtschaftsförderung ebenso in der Stiftung Wirtschaftsarchiv Baden-​Württemberg.
Für seine besonderen Verdienste erhielt Walter L. Werner das Bundesverdienstkreuz sowie die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-​Württemberg.

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