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Großbrand auf der Alb: Erneut wurde der Autozulieferer SAM heimgesucht

Fotos: Heino Schütte

Bei einem Industriebrand auf der Schwäbischen Alb ist in der Nacht zum Donnerstag Millionenschaden entstanden. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren ist der Autozulieferer SAM (jetzt Fysam) in Heidhöfe zwischen Bartholomä und Böhmenkirch betroffen. Die Produktion kann nach Angaben der Geschäftsleitung trotz der Schäden aufrecht erhalten werden.

Donnerstag, 16. April 2020
Heino Schütte
45 Sekunden Lesedauer

Das Feuer war am späten Mittwochabend aus noch ungeklärter Ursache im Bereich der Schlosserei ausgebrochen und erfasste eine der Hallen im weitläufigen Industriekomplex. Im Laufe der Nacht wurden zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis Göppingen sowie kreisübergreifend auch die Brandschützer aus Bartholomä und Heubach alarmiert. Ihnen gelang die Abschirmung und Rettung des teils direkt angebauten Produktionsbereichs, worüber sich die Geschäftsleitung am Morgen erleichtert zeigte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Mit rund 400 Mitarbeitern ist SAM der größte Arbeitgeber auf dem Albuch. Auch wurde seitens der Geschäftsleitung versichert, dass keinerlei Gefahrstoffe an die Umwelt oder ins Grundwasser gelangt seien. Beim Großbrand vor fast genau zwei Jahren war die Galvanik betroffen. Damals hatten große Mengen an mit Säuren und Laugen vermischtes Löschwasser für massive Umweltprobleme gesorgt. Die Rems-​Zeitung berichtet am Freitag ausführlich über den Einsatz der rund 150 Feuerwehrleute.

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