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Fieberambulanz in Schwäbisch Gmünd eröffnet am Montag

Fotos: mia

Nachdem in Aalen vor zwei Wochen die erste Fieberambulanz des Ostalbkreises geöffnet hat, folgt in Schwäbisch Gmünd am Montag die zweite. Die Organisatoren haben den Ablauf vorgestellt.

Freitag, 17. April 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 14 Sekunden Lesedauer

Wo normalerweise Schuhe auf dem Gummiboden quietschen, ist es still. Statt Sportlern sind Trennwände und Betten in der Mitte der Großsporthalle in der Katharinenstraße zu sehen. Ein bisschen sieht es aus wie im Lazarett, Bett an Bett, gruppenweise nur durch Trennwände abgeschirmt. Als Lazarett sei die Einrichtung aber keinesfalls zu sehen, sagt Landrat Klaus Pavel, der das Konzept vorstellt. „Es ist liebevoll eingerichtet, es gibt hier keine Feldbetten.“ An vielen Wänden hängen Kinderbilder. Der Landkreis hat in der Großsporthalle das zweite ärztliche Notfallzentrum – nach der Ulrich-​Pfeifle-​Halle in Aalen – eingerichtet.

Im Eltern-​Kind-​Zentrum Wippidu daneben ist das Fieberzentrum. Dieses soll die niedergelassenen Ärzte entlasten. Der Ablauf sieht allerdings trotzdem vor, das fiebernde Patienten Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen. Am besten telefonisch, sagt Dr. Erhard Bode, Vorsitzender der Ärzteschaft Schwäbisch Gmünd. Die Ärzte entscheiden dann, ob der Patient vor Ort behandelt werde oder schicken ihn weiter an die Fieberambulanz. Das gilt für Erkrankungen der Atemwege wie Luftnot, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und Fieber. Außerhalb der Praxiszeiten können Patienten die Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 anrufen. Sobald das Fieberzentrum öffnet, schließt die Drive-​in-​Abstrichstelle auf dem Schießtalplatz.

„Die Fieberambulanz hat ab Montag, 20. April, von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet“, erklären Dr. Bertold Schuler und Dr. Alexander Stütz, die als niedergelassene Ärzte für die Kreisärzteschaft federführend die Anforderungen an die Ausstattung der Ambulanz mitentwickelt und ärztliches sowie Assistenzpersonal eingewiesen haben. „Insgesamt haben sich rund 25 Kollegen sowie etwa 15 Personen ärztliches Hilfspersonal für den Betrieb der Fieberambulanz zur Verfügung gestellt.“

Den gesamten Text lesen Sie am 18. April in der RZ.

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