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Scheffold: Böbingen bekommt den B 29-​Tunnel

Fotos: gbr

Auch in Zeiten der Corona– Krise ruhen die wichtigen Entscheidungsfindungen nicht. MdL Stefan Scheffold berichtet, dass er die Zeit genutzt habe, um sich mit Minister Winfried Hermann nochmals und abschließend in der Frage der Straßenbaumaßnahme der B29 durch die Gemeinde Böbingen Klarheit zu verschaffen. „Ich kann heute die erfreuliche Nachricht übermitteln, dass jetzt die endgültige Entscheidung gefallen ist. Das Land Baden-​Württemberg hält jede andere Maßnahme als eine Tunnellösung für die Gemeinde Böbingen für unzumutbar und wird dies auch so gegenüber dem Bund deutlich machen“, so Stefan Scheffold.

Freitag, 17. April 2020
Gerold Bauer
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„Ich bin Minister Winfried Hermann außerordentlich dankbar, dass er in dieser für meine Gemeinde Böbingen so wichtigen Frage ganz eindeutig Position bezieht. Wir wissen, dass diese Lösung erhebliche Mehrkosten gegenüber den anderen Varianten verursachen wird. „Im Hinblick darauf, dass die jetzt zu entscheidende Variante voraussichtlich in den nächsten 100 Jahren Bestand haben wird, ist es gegenüber der Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürgern nicht verantwortbar, eine andere der vorgeschlagenen Lösungen – Brücke, Hochtrasse, Rampe — umzusetzen. Dies würde die Gemeinde in zwei völlig geteilte Ortschaften zerschneiden“, betonte Stefan Scheffold.
Minister Hermann und ich haben uns auch darüber ausgetauscht und Einvernehmen erzielt, dass das Problem der Kostenfrage möglicherweise dadurch „entschärft“ werden kann, dass der bislang vorgesehene vierspurige Ausbau im Rahmen des Tunnelbereichs auf einen zweispurigen Ausbau zurückgeführt wird. „Sicherlich wäre es wünschenswert, wenn ein durchgängiger vierspuriger Ausbau möglich wäre. Auch beim Tunnel von Schwäbisch Gmünd hat sich jedoch die Zweispurigkeit bewährt. Ich sehe nicht, warum dies bei der Lösung für Böbingen nicht auch funktionieren könnte“, so Stefan Scheffold. Wenn dies dazu beiträgt, die Kosten deutlich zu reduzieren, dann ist mir diese Lösung immer noch um ein Vielfaches lieber als eine Hochtrasse oder ein Brückenkonstrukt, das die Gemeinde zerstückelt“, betonte Stefan Scheffold. Stefan Scheffold betonte zugleich, dass er in dieser Frage auf die Gemeinde und Bürgermeister Jürgen Stempfle sowie das Bundesverkehrsministerium zugehen werde. „Das vorrangige Ziel muss und wird es sein, für die Gemeinde eine Tunnellösung zu ermöglichen“, so Stefan Scheffold.

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