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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

So läuft die zentrale Blutspende im Stadtgarten: Etwa 600 Spender in einer Woche

Fotos: mia/​DRK

Der Startschuss zu einem einem Blutspendemarathon ist am Montag im Stadtgarten gefallen. Dort können Freiwillige eine Woche lang zentral Blut abgeben. Dafür fallen Ortstermine in der Umgebung aus.

Montag, 20. April 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 31 Sekunden Lesedauer

15.05 Uhr. Nach und nach trudeln Menschen am Eingang des Stadtgartens ein, ein Security-​Mitarbeiter bittet die Wartenden, sich noch zu gedulden bis 15.15 Uhr. Denn dieses Mal läuft bei der Blutspende alles ein bisschen anders als normal. Wer spenden will, braucht einen Termin. Nur wer den hat und dabei eine Körpertemperatur unter 37,5 Grad aufweisen kann, darf das Gebäude betreten. Einen Corona-​Schnelltest gibt es nicht.
15.10 Uhr. Mittlerweile haben sich acht Personen vor dem Plakat versammelt, auf dem zu lesen ist, wer spenden darf und wer nicht. 15.15 Uhr. Eine Mitarbeiterin des DRK ruft die Wartenden nach und nach ins Gebäude. Es geht los.
Rebekka Fauth, vom DRK Schwäbisch Gmünd, begrüßt jeden, der eintritt. „Haben Sie die Vorschriften durchgelesen?“, fragt sie und teilt Mund-​Nasen-​Masken aus. „Dann bitte noch 30 Sekunden die Hände reinigen.“
Innen füllen die Spender ihren Fragebogen aus. Danach finden sie sich am Tisch des Laboranten Siegfried Inhofer wieder. Er misst den Blutdruck und die Sauerstoffsättigung im Blut.
Ein Arzt spricht mit den Spendern noch über die Fragebögen, bevor er sie in den Saal mit den Liegen weiter schickt. Auf einer davon liegt DRK-​Kreisgeschäftsführer Steffen Alt. Er lobt die Leistung des Teams. „Bis zu 140 Spender werden hier am Tag durchgeschleust.“ Und die Anmeldelisten seien voll. „Die Situation trägt dazu bei, dass die Leute helfen und unterstützen“, sagt er. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt sei problemlos verlaufen. „Ein Anruf bei der Stadt – der Stadtgarten war sowieso frei“, sagt Alt. Hier habe man genügend Platz, die Spender auf Abstand zu halten. „Das ist gut für die Sicherheit.“ In den unterschiedlichen Orten, wie in Bargau, hätte dieser Platz gefehlt. Dafür helfen die Ortsvereine jetzt in Schwäbisch Gmünd aus, jeden Tag werden sechs Helfer aus einem anderen Ortsverein das Team aus Ulm unterstützen. Vor drei Wochen seien die Organisatoren erst auf die Idee gekommen, die zentrale Blutspende einzuführen. „Das wurde sehr schnell auf die Beine gestellt.“ Aufgebaut wurde dann alles am Montag. „Die Resonanz ist toll.“
Den ganzen Text lesen Sie am 21. April in der Rems-​Zeitung.

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