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Entenfamilie sorgt in Mutlangen für Aufruhr

Foto: Tatjana Wengert

Das Video eines kleinen Entenkükens lässt derzeit die Herzen der Facebook-​Nutzer schmelzen. Süß — kommentieren viele. Allerdings — vielmehr traurig hört sich die Geschichte hinter dem Video an.

Mittwoch, 22. April 2020
Eva-Marie Mihai
58 Sekunden Lesedauer

Das Küken war bis Dienstag noch Teil einer eigenen Wildenten-​Familie und in der Mutlanger Heide unterwegs.

Eine Mutlangerin, die mit ihrer Freundin unterwegs war, hatte das Muttertier mit seinen acht Küken mittags über die Straße laufen sehen. Später beobachtete sie die Tiere im Solarpark, wie sie durch einen Graben in Richtung Wohngebiet watschelten. Dann waren die Tiere plötzlich verschwunden, woraufhin die Frau bei der Wildtierauffangstation Wengert in Göggingen anrief.

„Wir suchten mit drei Familien nach den Tieren“, erzählt die Mutlangerin. Nur durch Zufall fanden sie eines der Jungtiere im Gras sitzen. „Wenn das nicht gepiepst hätte, hätten wir das nie gefunden, die sind perfekt getarnt.“

Sie brachte das Küken zur Wildtierauffangstation, wo es von Elke Wengert in Empfang genommen wurde. Sie befürchtet, dass jemand die Tiere aufgescheucht hat. In der Gegend sei zwar kein Gewässer, aber eine Mutterente bringe erfahrungsgemäß ihre Küken immer irgendwo unter. „Die wusste, wo sie hin will.“ Das Problem: Wenn Menschen versuchen, eine Wildente zu fangen, fliegt das Muttertier weg und lässt die Küken allein zurück. „Man muss direkt die Alte fangen.“ Und das mache man am besten nachts, indem man das Tier mit einer Taschenlampe blende.

Den ganzen Artikel lesen Sie am 23. April in der Rems-​Zeitung.

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