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Schutzausrüstung für die Ostalb bestellt

Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Um die Lieferengpässe bei Mund-​Nasen– sowie FFP2-​Masken für die stationären Pflege– und Behinderteneinrichtungen und die ambulanten Pflegedienste zu überbrücken, hat das Landratsamt Ostalbkreis im Rahmen von Sammelbestellungen insgesamt bereits 208.000 Mund-​Nasen– und 140.000 FFP2-​Masken gekauft und entsprechend den Anforderungen der Einrichtungen und Dienste an diese zum Selbstkostenpreis weitergegeben. Ziel war und ist es, möglichst flächendeckend für Versorgungssicherheit im Landkreis zu sorgen.

Dienstag, 28. April 2020
Gerold Bauer
1 Minute 8 Sekunden Lesedauer

Erst vergangene Woche haben wir weitere Bestellungen bedient, sodass wir mittlerweile rund 125.000 Masken unterschiedlicher Ausführungen ausgegeben haben. Zusätzlich konnten wir aus Schutzartikelzuweisungen des Landes Baden-​Württemberg an ambulante und stationäre Pflegedienste rund 46.000 Einweghandschuhe und rund 65.000 Mund-​Nasen– sowie FFP2-​Masken weitergeben“, erklärt Landrat Klaus Pavel.
„So können die 43 ambulanten Pflegedienste und 120 Alten– und Behinderteneinrichtungen im Ostalbkreis entsprechend den Hygienevorschriften ihre rund 10.000 Patienten pflegen.“Angesichts des stufenweisen Schulstarts am 4. Mai 2020 wurden auch für die Städte und Gemeinden Masken zum Selbstkostenpreis beschafft. 31.000 wiederverwendbare Mund-​Nasen-​Masken aus Stoff und 6.200 Vlies-​Masken gingen am vergangenen Freitag (24. April 2020) an die Kommunen, die diese an ihre Schüler und Lehrkräfte ausgeben können.
Für seine eigenen Schulen stellt der Ostalbkreis 5.200 Masken zur Verfügung,damit der Schulstart möglich ist. Inzwischen hat sich die Versorgungslage mit medizinischen Schutzartikeln durch die Unterstützung von Bund und Land weiter entspannt, medizinische Masken in FFP2-​Qualität sind allerdings weiterhin limitiert. „Angesichts der jetzt geltenden Pflicht zum Tragen eines Mund-​Nasen-​Schutzes beim Einkaufen und bei der Nutzung des ÖPNV ist der Bedarf an Masken groß“, sagt Landrat Klaus Pavel. „Wir werden deshalb weiterhin bei der Koordination der Beschaffung von medizinischer Schutzkleidung vorausschauend aktiv bleiben, denn natürlich müssen auch noch andere Einrichtungen wie etwa unsere Kliniken Ostalb kontinuierlich versorgt sein.“

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