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Fahrschulen sind wegen Corona in einer tiefen Krise

Foto: gbr

Dass Fahrschulen seit sechs Wochen weder in Theorie noch in der Praxis Unterricht erteilen dürfen, trifft zum einen die Unternehmer in finanzieller Hinsicht ziemlich hart. Zum anderen hängen sehr viele, vor allem junge Leute völlig in der Luft. Sie möchten ihren Führerschein machen, haben oft auch schon damit begonnen und kommen nun keinen Schritt weiter. „Es wird über so ziemlich jede Branche gesprochen – aber wir Fahrschulen werden einfach vergessen! Wir möchten mit unseren Sorgen und Problemen endlich ernst genommen werden!“, macht Heike Hilbig deutlich.

Mittwoch, 29. April 2020
Gerold Bauer
46 Sekunden Lesedauer

„Wenn jemand mehrere Fahrschulen hat und seine Angestellten bezahlen muss, ohne dass gleichzeitig irgendwelche Einnahmen verbucht werden, dann laufen pro Woche trotz Kurzarbeit fünfstellige Fehlbeträge auf“, sagt Volker Weiss, Inhaber der größten Fahrschule im Gmünder Raum. Marion Rota (geborene Kuttler) unterstreicht: „Es geht aber nicht nur um uns – auch unsere Fahrschüler werden langsam nervös und möchten endlich wissen, wann sie mit ihrem Führerschein weitermachen können. Dies wäre ja durchaus möglich, denn der Fahrlehrerverband hat ein Hygienekonzept entwickelt.“

Die RZ sprach mit Fahrschulen im Gmünder Raum auch über Online-​Unterricht und Motorradfahrstunden — zu lesen in der Ausgabe vom 29. April!

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#gemeinsam #bleibtdaheim
Corona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb.

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