Gmünder Palmesel wird isoliert

» Schwäbisch Gmünd

Foto: hs

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche und das Gedenken an die Passion Christi. Doch am Anfang stand der triumphale Einzug von Jesus Christus in Jerusalem. Auch in Schwäbisch Gmünd wurden einst am Palmsonntag mit großen Prozessionen an dieses Ereignis erinnert. Im Blickpunkt stand der Palmesel, der als Symbol der Gmünder Volksfrömmigkeit heute im Museum im Prediger seinen Ehrenplatz hat. In diesem Jahr leider auch in Corona-​Isolation.

Veröffentlicht am Samstag, 04. April 2020
von Heinz Strohmaier
Lesedauer: 40 Sekunden

Es ist aber ganz erstaunlich, wie oft vor allem ältere Gmünder zum Ausdruck bringen, wie sehr sie ihren Palmesel vermissen und ihn zumindest in der Kar– und Osterzeit an seinen angestammten Platz zurückwünschen, nämlich auf den St. Salvator. Die Verbundenheit der Gmünder Seele mit dieser schätzungsweise 500 Jahre alten und lebensgroßen Skulptur ist riesengroß. Das liegt gewiss daran, dass viele Kindheitserinnerungen mit einem Spazier– oder auch Pilgergang auf den St. Salvator verwoben sind. Und zum Höhepunkt gehörte dort ein Besuch beim Palmesel.Die ganze Geschichte kann man am Samstag in der Rems-​Zeitung lesen.