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Der 1. FC Heidenheim wird die Krise überstehen

Foto: Lämmerhirt

Als am vergangenen Freitag der kicker berichtet hat, dass 13 der 36 Profiklubs in der 2.- und Bundesliga die Insolvenz drohe, da ging ein Raunen durch Deutschland und natürlich wird eifrig spekuliert, wer denn diese 13 Klubs sind. Der 1. FC Heidenheim ist es in jedem Fall nicht, wie der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald sagt, wenngleich er zugibt: „Natürlich müssen auch wir kämpfen.“

Mittwoch, 08. April 2020
Alex Vogt
1 Minute 31 Sekunden Lesedauer

Für den 1. FC Heidenheim lief es in dieser Saison grundsätzlich wieder nach Plan. Mit drei Punkten Rückstand auf den Hamburger SV rangiert der FCH während der Corona-​Krise nach wie vor auf dem vierten Platz und hat damit seine starke Vorsaison bislang zumindest einmal bestätigt. Wie es sportlich weitergeht, ist noch nicht klar. Klar ist aber zumindest, dass man in Heidenheim zuletzt einige gute Entscheidungen getroffen hat, die dem Brenzklub etwas Luft verschaffen, gepaart mit einer guten Transferpolitik, bei der das i-​Tüpfelchen im vergangenen Sommer getätigt wurde. Rund zehn Millionen Euro haben vor allem die Verkäufe von Robert Glatzel (Cardiff City), Niko Dovedan (1. FC Nürnberg) und Robert Andrich (Union Berlin) eingebracht.
„Das war für uns ein wirklich guter Transfersommer und hilft uns aktuell natürlich enorm. Wir haben aber auch ansonsten einige Weichen in der Vergangenheit gestellt, von denen wir natürlich nicht erwartet hatten, dass sie uns so schnell helfen würden beziehungsweise müssten“, sagt Sanwald. Dazu gehört außerdem der Erwerb der Voith-​Arena, die sich seit einem Jahr im Besitz des FCH befindet und ganz andere Spielräume für den Verein ermöglicht, wie beispielsweise langfristige Finanzierungen.
Die Entscheidung des DFB, ab der 3. Liga abwärts die Ligen über den 30. Juni hinaus zu verlängern, auch auslaufende Spielerverträge an die Situation anzupassen, begrüßt Sanwald. „Das ist die richtige Herangehensweise des DFB und nimmt einigen Druck von den Vereinen. Die FIFA beschäftigt sich ja auch schon mit einer Änderung und das ist richtig, weil ja niemand weiß, wie lange dies alles dauern wird“, sagt Sanwald.
Die DFL, die für die Bundesliga und 2. Liga zuständig ist, verfolgt augenscheinlich einen anderen Plan. Bis zum 30. April ruht der Spielbetrieb, danach, so die ersten Überlegungen, könne es mit Geisterspielen weitergehen.

Den gesamten Text von unserem Redakteur Timo Lämmerhirt lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 9. April.

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