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Frank Schmidt: „Es ging von Hundert auf Null“

Foto: FCH

An diesem Wochenende rollt der Ball wieder in den ersten beiden deutschen Fußball-​Profiligen. Mit dabei ist auch der 1. FC Heidenheim, der einen zweiten Versuch in dieser Saison startet, um am Samstag (13 Uhr) beim VfL Bochum anzutreten. Die letzte Reise ist nach rund 140 Kilometern geendet, die Spiele sind wegen der Corona-​Pandemie abgesagt worden.

Mittwoch, 13. Mai 2020
Alex Vogt
1 Minute 36 Sekunden Lesedauer

Vom individuellen Training über die Kleingruppentrainings bis hin zum Mannschaftstraining in Quarantäne geht es auch für den FCH wieder los. Unser Redakteur Timo Lämmerhirt hat sich kurz vor dem Re-​Start mit Heidenheims Trainer Frank Schmidt vor dem Duell beim VfL Bochum unterhalten.

Was waren denn Ihre ersten Schritte als Trainer, als Sie wussten, dass es nun erst einmal nicht weitergeht mit dem Ligabetrieb?
Als klar war, dass es mit dem Ligabetrieb erst einmal nicht weitergeht, haben wir uns drei Tage später noch einmal getroffen. Von der ersten Sekunde an hatten wir aber gesagt, dass wir uns an Regeln halten werden. Das war uns ganz wichtig. Ich habe den Spielern schon vor der Saison gesagt, dass manchmal die Änderung von der Änderung diejenige ist, die zum Erfolg führen kann. Das hatte dann plötzlich noch mehr Bestand. Es war klar, dass es alle trifft, wenngleich es keiner so richtig realisieren konnte. So wie allen anderen Menschen wurde auch bei uns der Stecker gezogen, es ging von Hundert auf Null. Für mich als Trainer war sofort klar, dass wir das nicht etwa aussitzen und abwarten werden. Gemeinsam mit Holger Sanwald habe ich besprochen, dass die Mannschaft jetzt Führung braucht, Führungsstärke. Speziell in solch einem Moment. Das haben sich doch alle Menschen in dieser Phase gewünscht, das war mehr denn je gefragt. Wir haben also klare Ansagen gemacht, auch ich als Trainer.

Viele Ihrer Spieler sagten während der Zeit der individuellen Trainings fast unisono, dass sie so fit wie lange nicht seien, was die Grundlagenausdauer angeht…
Ja natürlich, was die reine Grundlagenausdauer betrifft, sicher, vielleicht auch bezogen auf die fußballspezifische Ausdauer. Das zu kombinieren mit Technik, mit Zweikämpfen, mit Mentalität oder Wettkampfeinstellung – das ist am Ende die Kunst. Irgendwann war klar, dass wir nicht nach drei, vier Wochen spielen werden, aber vielleicht nach sieben, acht oder neun Wochen, mit vielen Englischen Wochen – also muss man fit sein.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 14. Mai.

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