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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Corona bremst Ramadan aus

Foto: str

Das große gemeinsame Miteinander beim Fastenbrechen kann in diesem Jahr nicht stattfinden „Corona und Ramadan, das verträgt sich gar nicht“, sagt Bilal Dincel und verweist auf eine während des Monats Ramadan normalerweise täglich praktizierte Gepflogenheit: das gemeinsame Gebet und das nach dem Untergang der Sonne gemeinsame Fastenbrechen, das in diesem Jahr aufgrund der Corona-​Pandemie nicht stattfinden darf.

Donnerstag, 14. Mai 2020
Heinz Strohmaier
47 Sekunden Lesedauer

Vom 23. April bis 23. Mai dauert der Monat Ramadan, in dem die Muslime nicht nur fasten – von Sonnenauf– bis Sonnenuntergang soll man weder essen noch trinken oder auch auf andere „Freuden“ verzichten – sondern für die Muslime ist der Ramadan auch die Zeit für Familie und Freunde. Denn normalerweise wird abends zusammen mit Freunden und Familie gekocht und dann gemeinsam das Fasten gebrochen. Aber jetzt, zur Corona-​Zeit, ist das für viele nicht möglich.
Ansonsten nutzt man auch bei den Muslimen die moderne Technik: Zweimal am Tag – mittags und abends — werden die Gebete und Rezitationen des Imam in der Moschee in einer Videokonferenz live übertragen (www​.ditib​-gmuend​.de). Und man kann sich dazu anmelden, das heißt, man ist virtuell dabei. Lesen Sie den vollständigen Artikel am Donnerstag in der Rems-​Zeitung.

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