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Kloster Lorch: Derzeit ein Ort der Zuversicht in der Coronakrise

Foto: Heino Schütte

Das Kloster Lorch gilt als Juwel des Stauferlandes. Derzeit gibt es nur sehr beschränkte Öffnungszeiten für Einzelbesucher und Familien und schon gar keine Veranstaltungen. Ein Ort der Zuversicht. Denn es tut sich was: Die dort angesiedelte Stauferfalknerei will voraussichtlich dieses Wochenende wieder starten.

Mittwoch, 20. Mai 2020
Heino Schütte
57 Sekunden Lesedauer

Bekannt ist das Kloster Lorch auch durch die unmittelbar an der Zufahrt angesiedelte Stauferfalknerei von Gunter und Erik Pelz. Leidenschaftlich erinnern Vater und Sohn mit ihren Greifvögeln und Eulen an die Falkner-​Tradition, die vor allem von Stauferkönig Friedrich II. in Europa begründet und zur Wissenschaft erhoben wurde. Gunter und Erik Pelz trafen wir dieser Tage bei den Vorbereitungen auf die verspätete Saison, denn Corona-​bedingt durften keine Flugvorführungen und andere Veranstaltungen stattfinden. Voraussichtlich wollen und können sie nun an diesem Wochenende wieder starten, allerdings im nur kleinen Publikumsrahmen. Näheres und Aktuelles dazu ist auf der Homepage stauferfalknerei. de zu erfahren. Die Beiden veranstalten alljährlich im September auch den beliebten Staufermarkt, der vor der Kloster-​Kulisse als einer der schönsten Mittealtermärkte Süddeutschlands gilt. Ob der Staufermarkt in diesem Jahr stattfinden kann, sei fraglich. Ihre sorgenvollen Gedanken sind bei den rund 80 Kunsthandwerkern, Händlern und Gauklern. Ein Stück Kultur steht auf dem Spiel. Denn: Viele dieser kleinen Unternehmen, so befürchtet Gunter Pelz, werden die Corona-​Krise mit ihrer veranstaltungslosen Zeit wohl nicht überleben. Mehr über das Kloster Lorch und die aktuelle Situation gibt es am Freitag in der Rems-​Zeitung.

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