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Trotz Lockerungen sind die Gastronome besorgt um die Zukunft ihrer Lokale

Foto: mia

Seit einer Woche dürfen die Gaststätten wieder Sitzplätze anbieten. Die Erleichterung bleibt allerdings bei vielen aus. Teilweise sind die Lokale zu abgelegen, die Besucher bleiben aus.

Donnerstag, 21. Mai 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 14 Sekunden Lesedauer

Es läuft schlecht. Das ist das Resümee von Primiano Stoico, der in Lorch-​Waldhausen die Pizzaria Da Primo betreibt. „Die Leute haben Angst und wollen nicht nach draußen gehen.“ Er habe seit der Lockerungsmaßnahme keinen Unterschied gemerkt. Im Vergleich zum vergangenen Jahr habe er jetzt 70 bis 80 Prozent weniger Gäste. „Wir halten das noch ein bis zwei Monate aus, dann muss ich zumachen.“ Staatliche Hilfe habe er beantragt und bekommen, die sei allerdings demnächst aufgebraucht, da er mit Miete monatliche Fixkosten habe. 3000 Euro Ausgaben – „da musst du viele Pizzen backen.“ Mit den zwei bis drei Gästen am Tag komme er da nicht weit. Platz habe er für 30, allerdings bleiben die Gäste aus. Das Problem: Sein Lokal liegt etwas außerhalb. „Hier kommen keine Spaziergänger vorbei, die Leute müssen extra mit dem Auto herfahren.“

Fadimi Yildirim Emin, deren Mann die Shishabar Mocca in Lorch betreibt, hat eigentlich eine Genehmigung als Schank– und Speisegaststätte. Sie habe sogar nun die Meldung bekommen, dass sie öffnen dürfe. Allerdings sei die dann wieder zurückgezogen worden, als sie auf dem Landratsamt angerufen habe. „Das ist so eine verstrickte Sache, mittlerweile kotzt mich alles an.“ Von der Stadt Lorch über Gmünd nach Aalen wandere die Sache. Ihr Mann habe dort auf dem Landratsamt angerufen und sei mit der Begründung abgefertigt worden, dass man aktuell zu viel zu tun habe. „Wie kann es sein, dass die nicht wissen, dass wir eine Shishabar sind? Die kontrollieren uns doch.“ Wann sie also wieder öffnen kann, bleibt vorerst Ländersache. Dabei gehe es ihr nicht am schlechtesten.

Den ganzen text lesen Sie am 23. Mai in der RZ.

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