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Autokino auf dem Nepperberg-​Parkplatz soll in einer Woche starten

Foto: mia

Film ab: In vielen Städten schießen während der Coronakrise Autokinos aus dem Boden. Schwäbisch Gmünd soll sich nun einreihen. Kinobetreiber Heinz Lochmann richtet auf dem Nepperberg-​Parkplatz ein Autokino ein. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Freitag, 22. Mai 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 29 Sekunden Lesedauer

In einer Woche ist es soweit. Dann ist Premiere auf dem Nepperberg-​Parkplatz, wenn am Freitag, 29. Mai, die erste Aufführung im Autokino Schwäbisch Gmünd gezeigt werden soll. Welcher Film, das entscheidet Kinobetreiber Heinz Lochmann mit seinem Team noch. Am Montag soll jedenfalls das Programm dazu veröffentlicht werden. Im Lauf der Woche wird das Equipment umgezogen, das aktuell noch in Schorndorf aufgebaut steht, wo Theaterleiter Samuel Soiné über die Aufführung wacht – auf dem Programm steht „Das Perfekte Geheimnis“. Er ist es auch, der den einfahrenden Autos winkt und sie an der richtigen Stelle einweist.

Ein Mann lässt seine Autoscheibe herunter, Soiné geht zu ihm und scannt sein Handy, auf dem der Besucher sein Ticket in Form eines QR-​Codes geöffnet hat. Die Tickets werden schon vorab online bestellt und bezahlt. Es gibt keine Abendkasse vor Ort. Tickets für Erwachsene kosten 10 Euro pro Person. Tickets für Kinder 5 Euro.
„Passt. Die Frequenz ist 93,2“, teilt Soiné dem Besucher mit. Mit der Frequenz ist das so eine Sache. Die Betreiber müssen sie bei der Bundesnetzagentur bestellen, die ihnen dann zeitlich und örtlich begrenzt eine zur Verfügung stellt.
„Dann starte ich jetzt die Aufführung“, sagt Soiné, obwohl es noch ein paar Minuten vor den angekündigten Filmstart ist. „Das war das letzte angemeldete Auto.“ Denn Kurzentschlossene können nicht damit rechnen, noch eingelassen zu werden. In dem Corona-​Autokino läuft alles nach strengen Regeln ab.

In dem Traumpalast-​Transporter, der hinter der Leinwand steht, drückt Soiné einen Knopf und das Constantin-​Logo kündigt sich mit Ta-​Da an. Außerhalb des Transporters ist aber kein Ton zu hören. Den nehmen die Zuschauer über ihre Autoradios wahr. „Im absoluten Notfall haben wir auch ein paar kleine Radios“, verrät Soiné. Wenn das Auto zu schwache Batterien habe oder das Radio nicht mitspiele, könne man aushelfen.

Apropos Batterien: Was passiert, wenn Autos nach der Aufführung nicht mehr starten? Gibt es einen Snackverkauf? Das lesen Sie am 23. Mai in der RZ.

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