Rems-Zeitung

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Gedenktafel für einen verhinderten Friedensnobelpreisträger

Lorch

Foto: str

Die Corona-​Pandemie und die daraus resultierenden Einschränkungen haben einen größeren Akt verhindert. So wurde am Samstagvormittag in einem kleinen Rahmen in der Lorcher Kirchstraße 8 die Gedenktafel an den vor hundert Jahren verstorbenen Pfarrer Otto Umfrid enthüllt. Grußworte sprachen Bürgermeisterin Marita Funk, Pfarrer Christof Messerschmidt und Manfred Schramm, der auf die Person Otto Umfrid detailliert einging.

Samstag, 23. Mai 2020
Heinz Strohmaier
46 Sekunden Lesedauer

In diesem Haus lebte 1917 der Pazifist Otto Umfrid (*Nürtingen 2. Mai 1857, + Winnenden 23. Mai 1920), Anwärter auf den Friedensnobelpreis des Jahres 1914. Umfrid war 1881 Vikar in Lorch, danach Pfarrer u.a. an der Stuttgarter Erlöserkirche und Vizepräsident der Deutschen Friedensgesellschaft. Seinen Lebensabend verbrachte er in Lorch“, sagte Schramm, der in Lorch als Stadtführer unterwegs ist und nun einen weiteren Besichtigungspunkt auf seiner Liste hat. Und dieser Text steht auch auf der Gedenktafel. Denn „auf den Schildern zum Stadtrundgang erfahren wir jetzt, dass in Lorch nicht nur der junge Dichter Friedrich Schiller, der Pensionär Eduard Mörike sondern noch ein anderer bedeutender Mensch in Lorch lebte: der Pazifist Otto Umfrid“, sagte Schramm weiter.
Ausführliche Berichterstattung am Montag in der Rems-​Zeitung.