Virtuelle Rad-​Bundesliga: Brasda auf Platz fünf

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Foto: Brasda

Weil wegen der Corona-​Pandemie derzeit keine Straßenrennen möglich sind, hat der Bund Deutscher Radfahrer eine virtuelle Rad-​Bundesliga initiiert. Neben zahlreichen Profifahrern gehörte Louis Brasda (auf dem Bild rechts) vom WiaWis Racing Team zu den Teilnehmern – und das mit Erfolg. Der Böbinger schloss nach fünf Etappen die Gesamtwertung der Herren auf Platz fünf ab.

Veröffentlicht am Freitag, 29. Mai 2020
von Alex Vogt
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Als Neuzugang eines ambitionierten Bundesligateams – beim Freiburger WiaWis Racing Team hat er Anfang des Jahres einen Zweijahresvertrag unterschrieben – wollte Louis Brasda in diesem Jahr bei Straßenrennen durchstarten. Zwischen März und Oktober war ein strammes Programm mit 40 Renntagen vorgesehen. Doch daraus ist erst einmal nichts geworden, denn heuer konnte noch kein Radrennen stattfinden. Mit seinem neuen Team kehrte Brasda Anfang März aus Italien in die Heimat zurück, bei einem zehntägigen Trainingslager in der Toskana hatte die Saisonvorbereitung ihren Höhepunkt erreicht.
In den vergangenen Wochen und Monaten hatte Brasda genügend Zeit, um sein Trainingspensum zu forcieren. „Das Training läuft besser denn je. Ich habe oft allein trainiert, seit Corona mehr trainieren und den Umfang hochschrauben können“, sagt der Böbinger. Dementsprechend fühle er sich zurzeit richtig fit, was er in den vergangenen Wochen bei seiner Teilnahme an der virtuellen Rad-​Bundesliga prompt unter Beweis stellen konnte.
Auf der Online-​Plattform Zwift wurden an fünf Samstagen fünf Etappen ausgetragen. In Zeiten, in denen keine Straßenrennen stattfinden können, spricht Brasda von einer willkommenen Abhilfe durch diese Online-​Rennen. „Das ist für uns Rennfahrer ein sehr gutes Angebot und ideal zur Überbrückung.“ Gefahren wird in dieser virtuellen Welt daheim mit dem eigenen Rennrad auf einer Trainingsrolle. „Je schneller man auf dem Rollentrainer tritt, desto schneller bewegt man sich voran. Wattwerte werden direkt in das Computerprogramm übertragen“, erklärt Brasda.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 29. Mai.