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Online-​Diskussion bei der IG Metall zum Thema Bosch

Foto: Turad

„Solidarisch ist man nicht allein“ – so lautete das Motto der Gewerkschaften zum 1. Mai. In Aalen traf dies einerseits zu, andererseits aber auch nicht. Denn einerseits waren am Freitagabend bei einer Podiumsdiskussion in den Räumen der IG Metall die Diskutanten allein im Raum und das selbstverständlich bei gebührendem Abstand, andererseits aber verfolgten zwischen 50 und 80 Zuhörer online das Gespräch — hauptsächlich zum Thema Bosch — und mischten sich mit Fragen ein.

Sonntag, 03. Mai 2020
Gerold Bauer
48 Sekunden Lesedauer

Das Gespräch drehte sich allgemein um aktuelle Fragen und speziell um den Kampf um den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze bei Bosch AS in Schwäbisch Gmünd. Der Standort habe nur eine Perspektive, war man sich einig, wenn hier nicht nur die Entwicklung angesiedelt bleibe, sondern auch ein relevanter Teil der Produktion. Wenn nicht, sei er in sieben bis acht Jahren tot.
Dass in Gmünd 2500 Arbeitsplätze zur Disposition stehen, ist nach Überzeugung des Ersten Bevollmächtigten der IG Metall, Roland Hamm, Folge von Managementfehlern. Produktion sei nach Ungarn verlagert und im dortigen Maklar viel Geld investiert worden. Gegen diesen Standort sei an sich auch nichts einzuwenden, aber: „Wir brauchen eine faire Aufteilung!“

Die Rems-​Zeitung berichtet am 4. Mai über diese Online-​Veranstaltung!

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