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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Bosch will coronabedingt noch mehr Stellen abbauen

Foto: esc

Die jüngste Verhandlungsrunde bei Bosch AS am Donnerstag ging ergebnislos zu Ende. Allerdings informierte die Geschäftsleitung ihre Verhandlungspartner von Betriebsrat und IG Metall darüber, dass damit zu rechnen sei, dass der geplante Abbau von 2100 Arbeitsplätzen nun coronabedingt noch einmal um 10 bis 15 Prozent erhöht werden könnte. Das heißt im Klartext, dass weitere 400 bis 450 Arbeitnehmer in Gmünd ihre Stelle verlieren werden.

Dienstag, 05. Mai 2020
Edda Eschelbach
48 Sekunden Lesedauer

Erneut haben sich am Donnerstag die Geschäftsleitung von Bosch Automotive Steering in Schwäbisch Gmünd auf der einen und der Bosch-​Betriebsrat und die IG Metall auf der anderen Seite zu Verhandlungen getroffen. Es ging wie schon seit Ende 2019 um den massiven Stellenabbau, den Bosch AS in Schwäbisch Gmünd plant. Während im Standortsicherungsvertrag von 2017 noch von 1600 abzubauenden Arbeitsplätzen die Rede war, wurde nach deren Abbau Ende 2019 diese Zahl um 1000 erweitert, Anfang 2020 um weitere 1000 erhöht – insgesamt geht es derzeit also 2100 Arbeitsplätze, die bis bis 2026 hier am Standort abgebaut werden sollen. Doch wegen Corona könnten nun nochmal mehrere Hundert Stellen gefährdet sein. Die Rems-​Zeitung berichtet am 5. Mai über die Verhandlungen, in deren Rahmen diese neuen Zahlen zur Diskussion gestellt wurden.

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