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Glas– und Schmuckgestalterin Alkie Osterland berichtet über ihren Alltag in der Krise

Foto: mia

Selbstständige Künstler sind unmittelbar von der Krise betroffen. So auch die Glas– und Schmuckgestalterin Alkie Osterland.

Mittwoch, 06. Mai 2020
Eva-Marie Mihai
54 Sekunden Lesedauer

In ihrer Werkstatt ist offensichtlich, dass Glas– und Schmuckgestalterin Alkie Osterland noch mitten in der Arbeit steckt. Perlen, Ketten und Glasteile liegen bereit und warten auf ihre Verwandlung als Schmuckstück. Mittendrin – wie immer mit einem fröhlichen Lachen – Alkie Osterland. Dabei ist das Thema weniger zum Lachen, die Coronakrise trifft selbstständige Künstler wie sie unmittelbar.

„Ich hab erst mal aufgearbeitet, wozu man sonst nie kommt“, erzählt sie. Ein paar Stücke hat sie auch angefertigt. „Ich könnte eigentlich arbeiten wie immer, allein in meiner Werkstatt.“ Und eigentlich habe sie Muße in dieser Zeit, sich auch Experimenten zu widmen. Allerdings: „Ohne die Vorstellung, wem ich das wann, wo zeigen kann, fehlt ein großer Teil der Motivation.“ Bei der Schaffung denke man oft den Betrachter oder Besucher mit. Dieser fehlende Kontext erschwere die Arbeit. „Manchmal brauche ich auch ein bisschen Druck.“ Daher sei die froh für jede Anfrage, für vorsichtige Planung.

Sie sei froh, dass Museen und Ausstellungen nun wieder eröffnen. „Das ist sowas, wie zurück ins Leben zu kehren.“ Es sei doch wichtig, gehört, gesehen und wahrgenommen zu werden. „Wir brauchen das Gegenüber.“ Ein Stück habe sie in der Coronazeit verkauft.

Den gesamten Text lesen Sie am 6. Mai in der Rems-​Zeitung.

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