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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Der Montag danach: Schüler kehren an die Schulen zurück

Fotos: edk

Am Montag nach den Pfingstferien sind Schüler aller Klassenstufen zurück an die Schulen gekommen. So ist das vom Land vorgegebene rollierende System aus Fernlernen und Präsenzunterricht in Gmünd gestartet.

Montag, 15. Juni 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 33 Sekunden Lesedauer

In den Sekretariaten ist einiges los am Montagvormittag. „Der erste Tag – da hat sich einiges angestaut“, erklärt eine Mitarbeiterin am Telefon. Aber es sei ja schön, dass die Kinder wieder da seien. Zwar nicht alle, aber die Hälfte der Schüler ist am Montag zurück an die Schulen gekommen. In einem rollierenden System sollen bis zu den Sommerferien die Schüler drei Wochen an der Schule und drei Wochen im Heimunterricht verbringen.
„An der Grundschule ist gerade Klasse 1 und 3 da“, erzählt der geschäftsführende Schulleiter Klaus Dengler. Dabei sind die Klassen jeweils in zwei geteilt: Von 8.15 Uhr bis 9.45 Uhr wird die erste Lerngruppe unterrichtet, von 10 bis 11.30 Uhr die zweite. In der nächsten Woche kommen die Klassen 2 und 4 dran. An der Realschule gilt ein ähnliches System.
„Das ist das einzige System, das derzeit machbar ist“, sagt Dengler. Solange das aktuelle Hygienekonzept bestehen bleibt, müsse man sich eben eingrenzen. Und das von Schule zu Schule unterschiedlich: „Schon allein in Gmünd haben wir eine unheimlich divergierende Situation.“ Große Schulen hätten da weniger Probleme als kleine Schulen mit Platz– und Lehrermangel. Von einem Kollegen wisse er, dass der auf 50 Prozent seiner Lehrer verzichten müsse. Er selbst habe an der Rauchbeinschule weniger Probleme, dagegen sei es an der Schillerschule schon schwieriger. „Da gibt es Probleme bei der Lehrerversorgung. Einige gehören der Risikogruppe an, sind schwanger, waren Krebspatienten oder haben schwerkranke Partner.“ Hätte er mehr Lehrer zur Verfügung, dann könne er auch mehr Unterricht anbieten.
Ab dem 29. Juni soll an den Grundschulen wieder mehr geöffnet werden. Geplant wird allerdings noch nicht viel, weil man abhängig von den Vorgaben des Ministeriums sei, sagt Dengler. „Die Sache steht und fällt mit den Hygienevorgaben.“ Und so gravierende Entscheidungen wie die des Mindestabstandes könne er als Schulleiter nicht treffen. Es sei ein Drahtseilakt aus Verantwortung übernehmen und Entscheidungen abgeben, für die er schlicht nicht befugt sei. „Wir gehen davon aus, dass wir diese Woche noch instruiert werden.“
Wie geht es nach den Sommerferien weiter? Lesen Sie den kompletten Artikel am 16. Juni in der RZ.

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