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„Es ist gnadenlos“: Busunternehmer demonstrieren in Berlin für Hilfspaket

Foto: Grötzinger

Kaffeefahrten, Städtetouren und Tagesausfahrten: Seit Montag dürfen Busreisen wieder angeboten werden – allerdings läuft der Ticketverkauf mühsam. Busunternehmer der Region fühlen sich allein gelassen. Auch von der Ostalb fahren deshalb Busse nach Berlin, um dort zu demonstrieren.

Dienstag, 16. Juni 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 8 Sekunden Lesedauer

600 Kilometer hin und 600 Kilometer zurück. Das ist es Carolin Grötzinger wert. Sie hat sich schon am Dienstag auf den Weg nach Berlin gemacht, damit sie pünktlich vor Ort ist, wenn am Mittwoch um 10 Uhr die Sternfahrt der Busunternehmer aus allen Ländern startet und um 12 Uhr die Kundgebung am Brandenburger Tor stattfindet. „Wir werden sonst nicht gehört, wenn wir mit dem Bus nicht nach Berlin fahren“, sagt Grötzinger, die im Landesverband der VBO zuständig für die Touristik ist.

Ende Mai hatten die Busunternehmer schon in Stuttgart demonstriert. Da waren vom Land 40 Millionen Euro Soforthilfe für die Branche in Aussicht gestellt worden. Als dann aber das Konjunkturpaket des Bundes kommuniziert wurde, stoppte Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Landesmittel. Zum Leid der Busunternehmer. „Die Bundesmittel bringen uns nichts“, sagt Grötzinger. „Die Senkung der Mehrwertsteuer hilft mir nicht für eine Zeit, in der wir komplett zu hatten.“ Das sei nur eine weitere Umstellung, die man umsetzen müsse.

Das erste Soforthilfeprogramm habe vorn und hinten nicht gereicht. „Mindestens 5000 Euro kostet so ein Reisebus pro Monat“, sagt Grötzinger. „Und die Banken sind knallhart.“ Für die Unternehmen käme es einer Katastrophe gleich, dass die Schulklassenfahrten komplett untersagt wurden. Und das sei nicht alles. Omnibus Grötzinger bietet auch Flugreisen an. „Wir mussten den Kunden Rückzahlungen leisten, haben aber selbst keine Rückzahlzungen der Fluganbieter bekommen.“

Den kompletten Text lesen Sie am 17. Juni in der Rems-​Zeitung.

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