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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünder Gemeinderat: Ja zu einem ganzheitlichen Zukunftsplan für die Altstadt

Foto: Heino Schütte

Der interfraktionelle Antrag für ein zukunftsorientiertes Gesamtkonzept für die Bereiche Wohnen, Einzelhandel, Mobilität und Klimaschutz zugunsten der Gmünder Altstadt rennt bei Stadtverwaltung und Gemeinderat offene Türen ein. Das wurde in der Ratssitzung am Mittwoch deutlich. Die CDU bedauerte eine anfängliche Ausgrenzung bei diesem Vorstoß durch die anderen Fraktionen, obwohl man doch am gleichen Strang ziehe.

Mittwoch, 17. Juni 2020
Heino Schütte
1 Minute 13 Sekunden Lesedauer


Grüne, SPD, Die Linke, BL, FWF und FDP hatten sich zu dieser Initiative zusammengetan. . Gabriel Baum (Grüne) beschrieb die Altstadt als einen Schatz, der mit größter Sorgfalt weiterentwickelt werden müsse, um das historische Erbe zu pflegen und die Lebensqualität der in der Innenstadt wohnenden Menschen zu sichern. Dies erfordere ein Gesamtkonzept, um vor allem den Konflikt mit dem lästigen Parkplatzsuch– und Individualverkehr zu beseitigen. Dr. Uwe Beck (SPD) hat in Sachen Wohn– und Lebensraum auch Innenstadt-​Rückkehrer im Blick und würdigte die neue Initiative der „Seitengässler“. „Positive Lebensqualität ist dort, wo sich Menschen begegnen“, formulierte für die FWF Dr. Constanze Schwarzkopf-​Streit. Sie plädierte auch dafür, dass die in den letzten Jahren verschwundenen Bäume auf den Innenstadtplätzen wieder ersetzt werden. Auf eine autofreie Innenstadt drängte Sebastian Fritz (Die Linke). Für die Bürgerliste relativierte Alexander Hamler: „Die Innenstadt darf nicht gegen Mobilität abgeschlossen werden.“ FDP-​Sprecher Dr. Peter Vatheuer bedauerte, dass die Initiatoren des Antrags die CDU– Fraktion nicht einbezogen hätten. Dies dürfe nicht ein von oben verordneter Prozess werden, sondern die Bürgerschaft müsse einbezogen werden. Vatheuers Parole: „Vernunft vor Ideologie!“. Auch OB Richard Arnold hatte eingangs eine „Ausgrenzung“ der CDU durch die anderen bemängelt. Deren Fraktionssprecher Hannes Barth reagierte in seiner Stellungnahme eher gelassen: „Die CDU trägt es mit Fassungen, dass sie von den anderen Fraktionen nicht zu dieser Initiative eingeladen gewesen sei. Es handle sich schließlich um ein Anliegen aller Gmünder.“ Mehr zum Thema am Donnerstag in der Rems-​Zeitung.

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