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Aktuell 40 Coronafälle im Ostalbkreis

Am letzten Tag der Fieberambulanz in Gmünd dankten Landrat Klaus Pavel und Bürgermeister Dr. Joachim Bläse den Ärzten und allen Helfern. Foto: nb

Am Freitag wurde der Betrieb der Fieberambulanzen in Schwäbisch Gmünd und Aalen eingestellt. Ab sofort erfolgt die Versorgung der Covid-​Verdachtspatienten durch die Hausarztpraxen, deren Versorgung mit Schutzkleidung sich wesentlich verbessert hat. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Landrat Klaus Pavel nahmen den letzten Tag der Fieberambulanzen zum Anlass, um all den Ärzten und Helfern zu danken, die sich in den vergangenen Wochen bereiterklärt hatten, einzelne Schichten zu übernehmen. Auch wenn die Fallzahlen aktuell sinken, machte Landrat Pavel auf die aktuelle Anzahl von 40 Coronafällen aufmerksam und bat die Öffentlichkeit, die eigene Sorgfalt wieder besser walten zu lassen.

Freitag, 26. Juni 2020
Nicole Beuther
1 Minute 23 Sekunden Lesedauer

„Am 16. Juni gab es „nur“ noch 14 aktive Coronafälle im Ostalbkreis — zwei Wochen später hat sich diese Zahl bereits wieder verdreifacht“, heißt es in einer Pressemitteilung, mit der sich Landrat Klaus Pavel in einem öffentlichen Aufruf erneut an alle Bürgerinnen und Bürger im Ostalbkreis wendet. Sein dringender Appell: Trotz der vom Land erlassenen Lockerungen weiterhin konsequent auf die Abstands– und Hygieneregelungen zu achten: „Wir alle haben vor Augen, wie schnell die Situation wieder kippen kann und die Coronazahlen exponentiell steigen können. Erlebt haben wir dies hier im Ostalbkreis bis zum Lockdown Mitte März und wir sehen dies überdeutlich an den aktuellen Entwicklungen in Nordrhein-​Westfalen. Niemand von uns möchte zurück in einen Lockdown! Im Ostalbkreis müssen wir spätestens dann handeln, wenn wir binnen sieben Tagen 157 Neuinfektionen verzeichnen. Angesichts der Entwicklungen der letzten Tage bin ich in großer Sorge! Bitte lassen Sie uns das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel setzen und halten Sie sich auch weiterhin an die Maskenpflicht, wahren Sie Abstand und beachten Sie die Händehygiene und die Husten– und Niesetikette! Auch wenn wir uns ab 1. Juli wieder in Gruppen von bis zu 20 Personen in der Öffentlichkeit und privat treffen dürfen: Seien Sie wachsam und schützen Sie sich und andere! Es gilt unbedingt, eine zweite Infektionswelle zu vermeiden!“

Von der Arbeit in der Fieberambulanz, den dort behandelten Patienten und dem, was künftig geplant ist, berichtet die RZ in der Samstagausgabe.

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