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Stadt und andere Organisationen bieten Programm in den Sommerferien

Foto: mia

Freizeiten und Camps sind teilweise abgesagt. Allerdings gibt es einige Ersatzprogramme. Die Stadt Schwäbisch Gmünd bietet mit Kooperationspartnern ganze sechs Wochen Kurse und Angebote.

Freitag, 26. Juni 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 32 Sekunden Lesedauer

„Ich kann da keinen Urlaub nehmen – und meine Frau auch nicht.“ So die Aussage eines Vaters, als im Böbinger Gemeinderat bekannt gegeben wurde, dass Kidstown ausfällt. Wie ihm ergeht es vielen Eltern in der Region. Einige Angebote gibt es allerdings.
„Wir spüren, dass der Druck bei den Eltern riesig ist“, sagt der Erste Bürgermeister Joachim Bläse. Daher habe sich die Stadt Schwäbisch Gmünd mit Partnern im Bereich Kinder– und Jugendarbeit zusammengetan, um das Angebot an Betreuungs– und Freizeitmöglichkeiten während der Sommerferien auszubauen und bestmöglich auf die sechs Ferienwochen zu verteilen. Unter dem Motto „Gmünd macht Sommerferien“ sollen Eltern unterstützt und Kinder unterhalten werden. Einen Gesamtüberblick über die Angebote soll es ab nächster Woche online unter www​.schwae​bisch​-gmuend​.de sowie in gedruckten Flyern geben, die an Schulen und anderen Stellen verteilt werden. Es soll in drei Arten unterschieden werden: Betreuungsangebote, Kursangebote und Lernangebote, die vor allem in den letzten beiden Wochen der Sommerferien auf das neue Schuljahr vorbereiten sollen.
„Jedes Angebot ist ein Kompetenzzuwachs für die Teilnehmer“, sagt Sema Toykan vom Kommunalen Bildungsbüro. Wichtig sei, dass die Anmeldung über die jeweiligen Anbieter laufe und nicht gesammelt über eine Stelle.
Die Pädagogische Hochschule biete in Zusammenarbeit mit der Eule das MINT-​Programm „Heureka“ für 10 bis 14-​Jährige an. Außerdem komme die rollende Lesekiste in Kooperation mit der Jugendkunstschule zum Einsatz, außerdem gibt es einen „Chat der Welten“, in dem sich Jugendliche auf der ganzen Welt im Chat kennenlernen können und das „Girls digital camp“, das in Kooperation mit der Eule stattfinden soll. „Die Workshops finden online über ein Videokonferenztool statt.“ Die VHS biete weniger Betreuungs-​, sondern eher Kurs– und Schulangebote, sagt Helmut Schwimmbeck, stellvertretender Leiter der VHS. Beispielsweise könne man seine eigene Bundesligatabelle basteln und dabei spielerisch Excel lernen. Oder eine Einführung ins Coding bekommen, oder an sprachlichen Kursen teilnehmen. Es gebe Stadtrundgänge und Schnitzeljagden.
Die Jugendkunstschule habe ihr Angebot verdoppelt, sagt Gerburg Maria Müller. Jeweils über komplette vier Tage werde ein Talentcampus angeboten, bei dem die Kinder von 9 bis 16.30 Uhr betreut werden.
Wie es mit Camps der Umgebung aussieht, lesen Sie am 26. Juni in der RZ.

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