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Unglaublich: Sandhausen hievt FCH in die Relegation

Foto: Lämmerhirt

Es gibt Geschichten, die schreibt tatsächlich nur der Fußball. Sang– und klanglos hat der 1. FC Heidenheim bei Zweitligameister Arminia Bielefeld mit 0:3 (0:2) verloren, profitiert aber von einem nie für möglich gehaltenen 1:5 des Hamburger SV daheim gegen den SV Sandhausen und darf nun in der Relegation gegen Werder Bremen um die Bundesliga-​Teilnahme spielen.

Sonntag, 28. Juni 2020
Alex Vogt
1 Minute 53 Sekunden Lesedauer

Heidenheims Trainer Frank Schmidt hat seine Startaufstellung gegen Bielefeld auf zwei Positionen verändert. Für Tobias Mohr und Robert Leipertz rückten Konstantin Kerschbaumer und Denis Thomalla in die erste Elf. Schiedsrichter der Partie ist Manuel Gräfe gewesen.
Die ersten Minuten tasteten sich der Meister und der Tabellendritte ab, dann aber zeigte die Arminia recht schnell, dass sie als Meister dieses Spiel dennoch mit dem nötigen Ernst angehen werde.
Nach einer Flanke köpfte Andreas Voglsammer, Ex-​Heidenheimer, knapp daneben (9. Minute). Zwei Minuten später sprang Marnon Busch unter dem Ball durch, doch Bielefelds Torjäger Fabian Klos war zu überrascht (11.). Wieder nur zwei Minuten später traf Voglsammer den Pfosten. Von dort sprang der Ball von Kevin Müllers Kopf ins Toraus zur Ecke.
Und diese brachte den Erfolg für den Meister. Die FCH-​Abwehr war bei dieser überhaupt nicht im Bilde, so dass Klos halbhoch und halb mit Schulter, halb mit Kopf den Ball zum 1:0 über die Linie bugsierte (13.). In derselben Spielminute fiel im Fernduell beim Hamburger SV gegen den SV Sandhausen ebenfalls ein Treffer – für Sandhausen. Das bedeutete zu diesem Zeitpunkt, dass der FCH nach wie vor Dritter war.
Knappe vier Minuten später durfte Voglsammer, von Busch nur freundlich begleitet, in den Strafraum einziehen und den Ball in die rechte Ecke zirkeln – 2:0 nach 17 Minuten. Es schien so, als wäre dieser Druck für den FCH dann doch zu groß. Aber Sandhausen machte parallel ebenfalls weiter mit seinem Offensivspiel und erhöhte beim HSV durch Behrens auf 2:0 (22.). Die erste offensive Aktion der Gäste hatte Thomalla, der mit seinem Kopfball das Gehäuse jedoch weit verfehlte (28.). Die Mannschaft von Frank Schmidt aber kam immer noch nicht ins Spiel – im Gegenteil: Plötzlich tauchten Klos uns Voglsammer frei auf. Klos bediente den ehemaligen Akteur des FCH, doch dieser traf freistehend von FCH-​Schlussmann Kevin Müller den Ball nicht richtig. Das hätte zwingend das 3:0 bedeuten müssen. Nur eine Minute später der vermeintliche Anschluss durch Tim Kleindienst, dem bis dahin noch gar nichts gelang. Nach einem Freistoß von Jonas Föhrenbach köpfte er ins Tor, stand dabei jedoch im Abseits (33.). Der Arminia schien dieses Spiel zu gefallen, Klos probierte es mit einem Distanzschuss. Er sah, dass Müller zu weit vor dem Tor stand: Der Ball landete knapp auf dem Netz (38.).

Den ausführlichen Spielbericht von unserem Redakteur Timo Lämmerhirt lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 29. Juni.

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