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Tönnies und die Folgen: Ostalb-​Metzger setzen auf verstärktes Vertrauen der Verbraucher

Foto: hs

Mehr denn je sind nach den Corona-​Hiobsbotschaften aus den industrieähnlichen Fleisch– und Wurstfabriken in Nordrhein-​Westfalen und Norddeutschland die Verbraucher auch im Ostalbkreis verunsichert und fragen: Wo kann man guten Gewissens Fleisch und Wurst kaufen? Ganz einfach. Im Ostalbkreis gibt es zum Glück noch eine regional überschaubare und genossenschaftlich getragene Metzger-​Tradition.

Montag, 29. Juni 2020
Heino Schütte
36 Sekunden Lesedauer

Dies beschreiben im Gespräch mit der Rems-​Zeitung Jürgen Vetter, Obermeister der Ostalb-​Metzgerinnung und Vorstandsmitglied der Schlachthof-​Genossenschaft Aalen, sowie Metzgermeister Albert Scherrenbacher aus Straßdorf, altgedienter Kenner der Materie. Beide betonen, dass der Schlachthofbetrieb im Ostalbkreis in Verbindung mit dem gleichfalls genossenschaftlich getragenen und organisierten Vertriebs– und Versorgungsunternehmen Fleiga in absolut keinster Weise zu vergleichen sei mit einem Unternehmen wie Tönnies, das aktuell im Umgang mit Corona und Personal für mehr als unappetitliche Schlagzeilen sorgt. Auch die Politik trage Schuld an einer unguten Billigprodukt– und Discounterentwicklung der letzten Jahrzehnte. Mehr zum Thema am Dienstag in der Rems-​Zeitung.

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