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Während der Corona-​Zeit rufen mehr Menschen beim Dreherhof an

Foto: Dreherhof

In Tierheimen haben sich die Gehege während der Corona-​Zeit geleert. Nicht so auf dem Dreherhof. Dort ist die Nachfrage nach Tieren zwar auch gestiegen, allerdings sind die nicht so leicht zu vermitteln.

Sonntag, 07. Juni 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 10 Sekunden Lesedauer

Andernorts – in Bayern beispielsweise – vermelden Tierheime, dass sie aktuell nahezu leer stehen. Während der Corona-​Zeit wurden viele Tiere vermittelt. Wie sieht das auf der Ostalb aus? Das Telefon auf dem Dreherhof nimmt Petra Albrecht ab. Sie berichtet, dass das Tierheim nach wie vor gut bewohnt ist. Um genau zu sein: Von drei Vögeln, zwei Hasen, 19 Hunden, 50 Katzen – und einer Schlange. Die wurde vor gut einer Woche auf dem Parkplatz des Ellwanger Kauflands gefunden. Zwar sei man nicht konkret auf Schlangen eingestellt, allerdings sei das Tier glücklicherweise schlank genug, dass es in das vorhandene Terrarium passe. „Bei einem größeren Exemplar als dieser Kornnatter hätten wir uns etwas anderes überlegen müssen“, sagt Albrecht. Aber Tatsache sei: Auf der Polizeistation habe das Tier auch nicht bleiben wollen oder können.
Mit 50 Katzen habe das Tierheim allerdings die Obergrenze erreicht. „Bei Katzen gibt es immer einen guten Durchlauf.“ Auch die 19 Hunde sind nicht eben wenig. „Da sind viele dabei, die schwer vermittelbar sind.“
Dass sich andernorts die Zwinger während der Corona-​Zeit geleert haben und die Tiere zu einem Privatbesitzer umgezogen sind, könnte auch an der Nähe zur Grenze liegen. In Bayern gibt es ein Auslandsprogramm, bei dem auch mehrere junge Welpen aus dem Ausland in die Tierheime kommen. „Die lassen sich leichter vermitteln als ein großer Hund, der vielleicht noch falsch erzogen wurde.“ Davon gibt es genügend auf dem Dreherhof – darunter zwei recht prominente Beispiele.
Welche das sind, lesen Sie am 8. Juni in der RZ.

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