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Dirigent Walter Johannes Beck feiert seinen 70. Geburtstag

Foto: pr

Es wird wohl eher eine kleine Runde, in der Walter Johannes Beck am Freitag seinen 70. Geburtstag feiert. Das große Fest für die Mitglieder seiner Chöre wird nachgezogen. Zum Jubiläum erinnert sich der Chorleiter an die Höhepunkte der vergangenen Jahrzehnte.

Freitag, 10. Juli 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 40 Sekunden Lesedauer

Singen ist sein Leben. Daher ist Walter Johannes Beck auch zunächst in ein Loch gefallen als ihm die Chorarbeit mit dem Lockdown genommen wurde. Jetzt, wo er immerhin wieder mit vier Leuten in Waldstetten in der Kirche singen darf, sei er aus der Versenkung zurück, wie er es ausdrückt. In Schechingen und mit dem Collegium Vocale gibt es allerdings noch keine Proben.
Schlimm trifft ihn das vor allem deshalb, weil die Oper „Die Griechische Passion“, die das Collegium Vocale zum 1. August auf dem Europäischen Kirchenmusikfestival aufführen wollte, ausfällt. „Das wäre mein eigenes Geschenk zu meinem 70. Geburtstag gewesen“, sagt Beck. Irgendwann im Mai habe er realisiert, dass jetzt zu viele Proben fehlten, um den Auftritt noch durchziehen zu können. Als sich herausstellte, dass es nichts werde mit dem Auftritt, habe er schwer „dran geknabbert“. Jetzt habe der Intendant Klaus Stemmler einen neuen Termin angegeben: Am 31. Juli 2021 soll die Oper aufgeführt werden.
Beck ist ein echter Gmünder, sein Abitur hat er am Parler-​Gymnasium gemacht, bevor er in Stuttgart Schulmusik studierte, im Hauptfach Violine. „Damals sah es noch nicht so sehr nach Dirigieren aus.“ Das änderte sich aber, als er am Hans-​Baldung-​Gymnasium als Musiklehrer begann und später das Kopernikus-​Gymnasium in Wasseralfingen auf dem Weg zum Musikgymnasium begleitete. Anfang der 90er kam er zurück an die freie Waldorfschule Schwäbisch Gmünd, mit dem Auftrag die Schule kulturell in Gmünd zu verankern. Das sei eine exzessive Chorarbeit gewesen damals. Manchmal habe man schon vor der Schule um 7 Uhr die erste Probe gehabt. Die Arbeit habe sich ausgezahlt. Mit dem Chor habe er im deutschen Chorwettbewerb die Endrunde erreicht. Eines der Werke sei die h-​Moll-​Messe von Bach gewesen, ein ungewöhnliches Stück für einen Schulchor.
Seit den frühen 70ern leitete er auch den Waldstetter und den Lorcher Kirchenchor. Beide führte er fast 20 Jahre lang. Und mit beiden zusammen trat er regelmäßig zu Weihnachten und zu Ostern auf. Es gab je eine Aufführung in dem einen, dann in dem anderen Ort. „Praktisch gesehen ohne Panne“, erinnert sich Beck. Und korrigiert sich dann – einmal sei er fünf Minuten zu spät in Lorch angekommen.
Lesen Sie den kompletten Text am 10. Juli in der RZ.

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