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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Wie die Schmiedgassen schöner gemacht werden sollen

Foto: mia

Wie werden die Schmiedgassen schöner und die Häuser einladender? Eine Lenkungsgruppe hat sich zur Aufwertung von Gmünds Altstadt im Stadtgarten getroffen und Meinungen ausgetauscht. Nun sollen sich Bürger einbringen.

Freitag, 17. Juli 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 29 Sekunden Lesedauer

Gmünds Innenstadt soll schöner werden. Es brauche eine Arbeitsstruktur um den Prozess geregelt zu bekommen, sagte Oberbürgermeister Richard Arnold im Stadtgarten. Dort haben sich Interessengruppen über die Aufwertung der Schmiedgassen unterhalten. „Wir haben mit dem Gemeinderat beschlossen, dass wir eine Art Lenkungsgruppe einsetzen.“ Außer Vertretern der Fraktionen war der HGV, Pro Gmünd, die Seitengässler, der Arbeitskreis Stadtentwicklung, T&M und weitere Innenstadtkümmerer vertreten.
„Wir müssen uns Zeit geben“, sagte der OB. Und meint damit Jahre. Denn das Ziel ist auch ein Stadtsanierungskonzept zu erstellen und in Stuttgart vorzutragen. „Wir versuchen anzuzapfen, was geht.“ Die Lenkungsgruppe solle mit den Bürgern in einen nachhaltigen Dialog treten. Einige Bürger, die gerne gleich mitgearbeitet hätten, wurden aber wieder aus dem Leutze-​Saal geschickt, weil es sich bei diesem ersten Termin um eine geschlossene Veranstaltung gehandelt hatte.
„Wir haben versucht, assoziative Teile anderer Städte zu beleuchten, um Impulse zu setzen“, sagte Bürgermeister Julius Mihm, der die Zuschauer auf eine virtuelle Tour durch die Schmiedgassen mitnahm. In seiner Präsentation hatte er immer wieder vergleichbare Stellen aus anderen Städten eingearbeitet, die eine Vision dessen bieten sollten, was in den Schmiedgassen möglich sei.
Das Plätzchen mit dem Nuss-​Brunnen sei für ihn ein Highlight in der Altstadt, sagte Mihm. Allerdings sei die Straße teilweise verschenkter Platz. Mit dem Schattendach der Linden werde ein südliches Flair vermittelt. Jedoch könnten seiner Meinung nach einige Hausfassaden aufgehübscht werden. „Es könnte mehr Atmosphäre geben, wenn die Bewohner signalisieren, dass sie hier gerne leben.“ Beispielsweise mit Blumen, Rankpflanzen oder Bänkchen. Als Vergleich zeigte er eine begrünte Häuserreihe aus Boston. „Die Potentiale sind da, wir dürfen sie aber nicht weiter herum liegen lassen.“ Es gebe tolle „Hauspersönlichkeiten“. Allerdings fehle das Bunte, das Lebendige teilweise. Eine verwahrloste Telefonzelle werde er demnächst unter Denkmalschutz stellen lassen, sagte Mihm ironisch. Und fuhr ernster fort, dass die Szene schon da sei. Es gebe in der Honiggasse beispielsweise schon durchaus Bereiche, die Notting Hill ähneln könnten.
Wie sich Bürger einbringen können, lesen Sie am 17. Juli in der RZ.

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