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Ganz starke Nullnummer: 1. FC Heidenheim erkämpft sich ein 0:0 in Bremen

Foto: Lämmerhirt

Kein Vergleich zum desaströsen Auftritt vor wenigen Tagen bei Arminia Bielefeld. Der 1. FC Heidenheim hat mit einer ganz starken Leistung bei Werder Bremen überzeugt und sich ein torloses Remis redlich verdient. Damit hat der FCH die große Chance, am Montag in der heimischen Voith-​Arena in die Bundesliga aufzusteigen, wenngleich Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des FCH, das Ergebnis durchaus auch als „gefährlich“ bezeichnet hat.

Donnerstag, 02. Juli 2020
Alex Vogt
1 Minute 37 Sekunden Lesedauer

Frank Schmidt hatte in seiner Startelf einige Überraschungen aufzubieten. Mit Maurice Multhaup und Kevin Sessa schickte Heidenheims Übungsleiter zwei Akteure auf den Platz, die man in den vergangenen Monaten vergeblich in der ersten Elf gesucht hatte. Sessa kommt in der abgelaufenen Saison auf gerade einmal 15 Einsatzminuten.
Doch genau dieser Sessa war es, der den ersten Schuss in Richtung Bremer Gehäuse abgab (10.). Das Leder zischte dann aber doch rund drei Meter am Gehäuse vorbei (10.). Eines aber hatten die Gäste auf jeden Fall geschafft: Die Bremer überrannten sie nicht wie im DFB-​Pokalspiel im Oktober. Im Gegenteil, der FCH spielte selbst munter nach vorne, kämpfte aber vor allem um jeden Ball. Dazu machte der Kader der Gäste mächtig Lärm auf der Tribüne. Jochen Kreiten aus der Marketingabteilung des FCH beispielsweise brachte fast schon selbstironisch eine Kuhglocke mit. Nach knapp einer halben Stunde blickte Schmidt in Richtung seiner Ersatzspieler und der Verantwortlichen und sagte mit einer unmissverständlichen Geste: „Mehr!“ Das war also auch Teil des Plans des FCH.
Für den ersten Schuss der Gastgeber sorgte Philipp Bargfrede in der 22. Minute, abgefälscht flog dieser Ball weit vorbei. Den ersten Ball aufs Tor brachte Tim Kleindienst nach einem Abspielfehler des Bremers Marco Friedl. Den Schuss faustete Werder-​Schlussmann Jiri Pavlenka nach vorne (25.). In Minute 31 stieß Multhaup in den Strafraum. Sein Schuss aber flog letztlich weit vorbei. Nach einem unnötigen Foul von Yuya Osaka an Niklas Dorsch im Mittelfeld kam so richtig Finalcharakter auf. Vor allem Bremens Trainer Florian Kohfeldt geriet ins Visier der Heidenheimer Kritik. Der Druck, der auf dem Werder-​Coach lastet, war bis auf die Tribüne zu spüren. Das ganze verbale (und teilweise wüste) Hin und Her hatte schon etwas von Sportplatzcharakter auf Bezirksebene. Während dann ein Freistoß von Milot Rashica in Heidenheims Mauer flog (36.), wurde ein Sessa-​Schuss auf der anderen Seite abgefälscht (39.).

Den ausführlichen Spielbericht von unserem Redakteur Timo Lämmerhirt lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 3. Juli.

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