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Christian Bold stellt seine Bilder in der Kornhaus-​Galerie aus

Fotos: wil

Seine Bilder sind groß. Und bunt. Gegenständlich in ihrer Gestaltung und deshalb leicht fassbar, aber komplex in ihrer Aussage und deshalb schwer verdaulich. Christian Bold aus Leipzig stellt ab Freitag in der Galerie im Kornhaus „Skirmish“ vor.

Freitag, 24. Juli 2020
Eva-Marie Mihai
43 Sekunden Lesedauer

Skirmish lässt sich mit Scharmützel, Geplänkel übersetzen, stammt aus dem Militärrepertoire vergangener Jahrhunderte und kehrt mit „Straßenschlachten“ wieder in unseren Wortschatz zurück. Christian Bold kommt von der street art, der großflächigen Pflastermalerei, der Comicszene mit ihren plakativen Gestalten, überzeichnet und fast naiv. Und er kommt aus Leipzig, wurde von der Leipziger Schule beeinflusst, ihrem bemerkenswerten handwerklichen Können, mit welchem die Gesellschaftsanalyse und –kritik präsentiert wurde.
Und er fühlt sich dem Sujet des Historiengemäldes verbunden, der großformatigen Darstellung von Schlachtszenen oder auch den Fürstenportraits. Doch was dereinst der Huldigung diente ist bei Bold pure Gesellschaftskritik. Wie einen Fürsten mit allen Orden bringt er den Polizisten des SEK mit voller Kampfausrüstung als Vertreter der Staatsmacht auf die Leinwand – kopflos, um ihn so zum Archetypus werden zu lassen.
Den kompletten Text lesen Sie am 24. Juli in der RZ.

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