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Der 1. FC Heidenheim hat es selbst in der Hand

Foto: Lämmerhirt

„Wenn Bremen ein Tor schießt, wird es schwierig“, „Dem FCH reicht schon ein Tor, um in die Bundesliga aufzusteigen“ oder „Bremen reicht ein 1:1“. Nach diesem 0:0 im Relegations-​Hinspiel zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim ist reichlich Spannung drin vor dem Rückspiel an diesem Montag (20.30 Uhr) in der Voith-​Arena. Prognosen sind weiterhin kaum möglich.

Freitag, 03. Juli 2020
Alex Vogt
1 Minute 36 Sekunden Lesedauer

„Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Natürlich hätten wir gerne ein Tor geschossen. Letztlich aber haben wir ein Ergebnis erzielt, dass uns am Montag zuhause weiter daran glauben lässt, die große Sensation schaffen zu können“, resümierte FCH-​Trainer Frank Schmidt. Vom Gefühl her neigt man dann aber doch nach dieser spannenden Nullnummer eher gen FCH.
Der Auftritt bei den Bremern war ein couragierter – mehr Einsatz und Leidenschaft konnte man nicht verlangen. Bremen hatte über die gesamte Spielzeit keine echte Torchance, der FCH dagegen hätte in der Nachspielzeit fast noch die Führung durch Timo Beermann geköpft, aber eben nur fast. Schmidt, der seit seinem Oberliga-​Amtsantritt nur noch einen Sieg von seinem dann vierten Aufstieg mit dem FCH steht, kam dabei eine Schlüsselrolle zu. Mit Kevin Sessa und Maurice Multhaup stellte er zwei Akteure in die Startelf, die die Bremer selbst bei sorgfältigster Gegneranalyse schlichtweg nicht erwarten konnten. „Eine Meisterleistung des Trainers. Grandios die Idee, grandios aber auch, wie es Kevin gemacht hat“, lobte FCH-​Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald.
Dass diese beiden Akteure dann noch zu den auffälligsten, vor allem im ersten Durchgang, werden würden, war das i-​Tüpfelchen. Schmidt erklärte den Einsatz von Sessa recht pragmatisch: „Das ist ja mein Job als Trainer. Es war wichtig, dass wir neben Sebastian Griesbeck und Niklas Dorsch nochmal einen solch aggressiven Spieler dabei haben, der seine Stärken auch in der Balleroberung hat“, so Schmidt.
Dass er aber in den vergangenen Tagen dann nicht mehr berücksichtigt wurde, das hatte sich Sessa selbst zuzuschreiben, wie Schmidt nach der Partie erklärte. Sessa sei zu spät gekommen. „Da musste er dann durch, da hat er sich dann selbst die Chance verbaut.“ Der Zuspätkommer scheint es kapiert zu haben. „Diego“, wie er wegen seiner argentinischen Wurzeln im Team genannt wird, hat eine mehr als ansprechende Leistung gezeigt, musste schließlich aber mit Krämpfen nach einer knappen Stunde ausgewechselt werden.

Den ausführlichen Bericht von unserem Redakteur Timo Lämmerhirt lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 4. Juli.

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