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Einige FCH-​Fans greifen Werder-​Profis an und bewerfen Mannschaftsbus

Screenshot: läm

Normalerweise dürften die Profis des SV Werder Bremen Heidenheim, speziell die Voith-​Arena gut in Erinnerung behalten. Schließlich hatten sie genau hier ein 2:2 im Rückspiel der Relegation zur Bundesliga errungen, was nach der Nullnummer im Hinspiel den Klassenerhalt in der Bundesliga bedeutet hatte. Normalerweise. Doch weit nach Spielschluss, um etwa Mitternacht, griffen einige Heidenheimer Fans jubelnde Bremer Spieler an.

Dienstag, 07. Juli 2020
Timo Lämmerhirt
1 Minute 8 Sekunden Lesedauer

Der Bereich vor der Voith-​Arena war bereits vor dem Spiel abgesperrt. Normalerweise steht der Gästebus immer in der Nähe des Presseraums vor der Voith-​Arena. Der Bus von Werder Bremen aber sollte etwa zehn Meter weiter links parken. Die Journalisten sollten ebenfalls weiter vorne parken. Schon vor der Partie war somit klar, dass noch etwas stattfinden sollte nach diesem entscheidenden Spiel — so oder so. Und so kam es dann auch. Einige hundert Fans aus Heidenheim und auch eine Handvoll Bremer schunkelten bei gedämpfter Stimmung auf dem Gelände. Bunte Lichtspiele zierten das Gelände, aus den Boxen dröhnten Popsongs. Immer mal wieder kamen Spieler singend aus der Kabine und wurden von einigen wenigen Bremer Fans gefeiert. Unschön wurde es erst, als die Bremer Mannschaft rund um Mitternacht noch einmal eine Polonaise rund um den Mannschaftsbus machte. Einige, offensichtlich stark alkoholisierte FCH-​Fans, die noch vor der Voith-​Arena unterwegs waren, haben dies scheinbar als Provokation empfunden. Einige wenige dann stürmten auf die feiernden Profis zu, bekippten diese mit Bier, Flaschen klirrten und es wurde reichlich unübersichtlich. Dazu wurde Torhüter Jiri Pavlenka von einem Fan in den Rücken geschlagen, ist dabei aber augenscheinlich nicht verletzt worden.

Alles weitere rund um das Scheitern des 1. FC Heidenheim in der Relegation zur Bundesliga und den Fan-​Krawallen lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Rems-​Zeitung.

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