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Wie geht es weiter mit dem Gschwender Musikwinter?

Foto: mia

Nach 34 Jahren hört Martin Mühleis als Leiter des Gschwender Musikwinters auf. Und das in dem Jahr, als das Kulturprogramm erstmals abgebrochen werden musste. Weiter geht es dort aber trotzdem. Im Herbst soll der neue Vorsitzende gewählt werden – einen Anwärter für den Posten gibt es schon.

Dienstag, 07. Juli 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 3 Sekunden Lesedauer

Was viele heute vielleicht nicht mehr wissen: Mehrere regionale Kultureinrichtungen haben ihren Ursprung im Gschwender Musikwinter. So berichtet es Martin Mühleis. Er hat das kulturelle Ereignis in dem 5000-​Seelen-​Örtchen vor mehr als drei Jahrzehnten mit begründet – und seither Jahr für Jahr begleitet.
Vor 34 Jahren hatten mehrere Künstler in Gschwend den Musikwinter in Kooperation mit der Rems-​Zeitung gegründet. „Wir haben schon relativ früh – etwa vor 32 Jahren – mit klassischen Konzerten begonnen“, erzählt Mühleis. Dadurch, dass es keinen klassischen Konzertsaal gab, habe man die Konzerte in der Kirche gespielt, mit berühmten Gruppen wie dem Melos Quartett. „Da kamen auch viele Besucher aus Gmünd.“
Eines Tages kam eine Gruppe auf ihn zu und bemerkte, dass diese Art der Veranstaltungen in Gmünd besser aufgehoben wäre, wo es die passenden Räume gebe. „Ich wurde gefragt, ob ich das Programm für Gmünd machen könne.“ Doch Mühleis wollte mit seinem Musikwinter in Gschwend bleiben. Stattdessen beriet er die Gmünder Gruppe zwei Jahre lang und ließ seine Kontakte spielen. „Wir haben damals beispielsweise das Hilliard Ensemble vermittelt.“ Bis die Gmünder Gruppe finanziell aufgestellt – und das Europäische Kirchenmusikfestival offiziell auf die Beine gestellt war.
Wie das Programm für die nächste Saison geplant wird, lesen Sie am 8. Juli in der RZ.

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