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So wird das Programm des Festivals der Europäischen Kirchenmusik

Foto: Nicola dal Maso

Spontan und smart: Wie ein Festival im Corona Modus aussehen kann, zeigen die Macher des Europäischen Kirchenmusikfestivals, die nun ein Programm vorgestellt haben, bei dem es einiges zu staunen gibt.

Mittwoch, 08. Juli 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 11 Sekunden Lesedauer

Sie sind kreativ, die Macher des Europäischen Kirchenmusikfestivals. Das Programm des diesjährigen Festivals ist ein Zeugnis davon. „Wenn die Leute nicht zum Festival kommen können, muss das Festival zu den Leuten kommen“, sagt Intendant Klaus Stemmler. Und das nicht digital. Denn, wie OB Richard Arnold es ausdrückt, in dem Wort „digital“ stecke immer noch das Wort „Tal“ – das könne nicht die Lösung sein.
Daher soll unter dem Motto „Ich und wir“ das Festival vor Ort erlebbar gemacht werden – ganz ohne Livestreams. „Das Zusammenleben in der Stadt ist der Grundgedanke“, sagt Stemmler. Zusammenhalt und Toleranz seien Thema. Allerdings war seit dem Lockdown klar: Ein radikaler Schnitt müsse her. Jetzt seien „spontan“ und „smart“ wichtige Stichworte. „Wir wollen flexibel sein, mit Überraschungskonzerten – das gehört zu dem neuen Konzept dazu.“ Wenn beispielsweise das Wetter zu schlecht für ein Außenkonzert ist, werde es verlegt.
Den Auftakt in dem EKM-​Programm macht am Donnerstag, 16. Juli ab 20 Uhr die Vernissage der Ausstellung „WIR“ im Labor im Chor. Gezeigt wird internationales Kunsthandwerk.
Am Freitag, 17. Juli, ab 18.30 Uhr, findet das wohl größte kulturelle Event seit Corona in Gmünd auf dem Johannisplatz statt. Beim ökumenischen Open-​Air-​Gottesdienst dürfen bis zu 250 Zuschauer teilnehmen. Neben den Predigten von Dekan Robert Kloker und Dekanin Ursula Richter sind die Scheulberg Alpinhörner zu hören. Bei Regenwetter ist der Ausweichtermin am Freitag, 31. Juli. „Gott zu Gast bei Abraham und Sara“ ist das Thema.
Welche weiteren Angebote es gibt und wo sich Zuhörer anmelden, lesen Sie am 9. Juli in der RZ.

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