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Nachrichten Böbingen an der Rems

Fahrdienst passt sich an Corona-​Bedingungen an

Foto: rempi

Nachdem es derzeit allgemein als gesichert gilt, dass es ein Ende von Corona erst mit einem geeigneten Impfstoff geben wird, war allen Beteiligten klar, dass auch der Organisierte Fahrdienst des Elisabethenvereins in Böbingen seine Dienstleistung mit einem detailliert abgestimmten Programm anbieten muss.

Dienstag, 11. August 2020
Gerold Bauer
1 Minute 18 Sekunden Lesedauer


Eine ferienbedingte nicht ganz vollzählige Fahrermannschaft konnte Fahrdienstleiter Wolfgang Werner im Bürgersaal des Rathauses begrüßen. Angesichts der Wichtigkeit der Tagesordnung waren auch Vorsitzender Bernhard Abele und Geschäftsführerin Michaela Achatz gekommen. Werner führte noch einmal in die Problematik des Sachverhalts ein: „Wir müssen auch mit Corona wieder mit unserem Angebot starten. Wir tragen als Anbieter die volle Verantwortung für die Durchführung. Wie finden wir Lösungen, die die bestmögliche Sicherheit sowohl für unsere Fahrgäste aber natürlich auch für uns Fahrer selber bietet?“
Es folgte eine umfangreiche, reiche Beratschlagung, Meinungsaustausch, Bedenkenswertem, aber selbstverständlich immer in sachlicher, ausgewogener Gesprächsführung. am Ende einigte man sich auf folgenden, umfangreichen Maßnahmenkatalog:
Es gibt wieder einen regelmäßigen Fahrdienst von Montag bis Freitag, ab Montag 07. Sept. mit 2 Fahrten pro Tag, einmal vormittags und einmal nachmittags. Immer nur eine Person, notfalls eine Begleitperson. Weil es in Böbingen einen organisierten Lieferservice sowohl über die Fachgeschäfte als auch über die Gemeinde gibt werden nur noch Fahrten zum Arzt oder Fußpflegedienst angeboten, keine Einkaufsfahrten mehr. Telefondienst zur Anmeldung 1718 Uhr ab Montag, 31. Aug. Nur noch telefonische Anmeldung, keine persönlichen Besuche mehr im Fahrdienstbüro.
Wichtig für die Fahrgäste: Befragung über den Gesundheitszustand, auffällige Symptome. Die Fahrer öffnen nur noch die Schiebetür und die Trittstufe, Einsteigen und anschnallen müssen sich die Fahrgäste selbständig! Notfalls selbst für eine Begleitperson (Haushaltshilfe) sorgen, die diesen Dienst übernimmt. Während der gesamten Fahrt Schutzmaske tragen (selbst mitbringen!)
Auch die Fahrer arbeiten mit Schutzmaske und Handschuhen, im Bus ist eine Plastiktrennwand eingebaut. Das Fahrzeug wird nach jeder einzelnen Fahrt gründlichst desinfiziert! Damit hat man wohl das Menschenmögliche getan, um eine Ansteckung für Fahrer und Fahrgäste zu vermeiden.

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