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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Aus Semesterarbeiten sollen Start-​Ups werden

Foto: HfG

Wenn Projekte für die Gründungsinitiative der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd „goHfG“ gescoutet werden, darf man sich das nicht vorstellen wie bei der Fernsehsendung „Höhle der Löwen“. Stattdessen sollen Studierende ermuntert werden.

Mittwoch, 19. August 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 2 Sekunden Lesedauer

Es geht nicht um knallhartes Aussortieren, sondern um den Dialog, sagt Hochschul-​Professor Gerhard Reichert, der die Initiative ins Leben gerufen hat. Dieses Jahr war alles ein bisschen anders. „Es geht ums Ermuntern.“
Normalerweise gehen die Scouts bei der Semesterausstellung durch die Räume und kommen mit den Studierenden ins Gespräch. „Dabei geht es um den Ideenaustausch, Anregungen und Kommunikation“, sagt Reichert. Da die Semesterausstellung dieses Jahr online abgehalten wurde, mussten auch die Scouts online die Ausstellung besuchen Dabei wurden 50 Projekte ausgewählt, die einen Schritt weiter kommen. Mehr als 30 Scouts aus Firmen und Start-​Ups mit eigener Gründungserfahrung hatten die sogenannten „GoCards“ vergeben. Mehr als 570 Arbeiten aus 76 Kursen waren bei der diesjährigen Semesterausstellung gezeigt worden.
Ein Schritt weiter heißt: Teilnahme an einem Workshop im Herbst, der dieses Jahr auch online stattfindet. Unterstützt wird die Gründungsinitiative vom Bundeswirtschaftsministerium.
„Wir haben in der Semesterausstellung immer unglaublich gute Abschlussarbeiten“, sagt Reichert. Die Arbeiten hätten meist einen hohen Realitätsbezug — das sind exzellente Ideen. Da sei es schade, dass fast alle als Idee in der Schublade liegen bleiben. „Das ist bedauerlich, weil sie ein hohes Potential haben.“ Daher sei die Gründungsinitiative ins Leben gerufen worden.

Auf Ideen angesprochen, ist Reichert kaum mehr zu stoppen. Mit welchen Arbeiten die Studenten sich beschäftigen und wie „goHfG“ trotz Pandemie funktioniert, lesen sie am 20. August in der RZ.

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