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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Warum manche Medikamente fehlen

Foto: edk

Nicht alle Medikamente sind derzeit lieferbar. Das hängt aber nicht nur mit Corona zusammen, sagen Apothekerinnen. Das Problem liegt eher an der Produktion im Ausland.

Montag, 24. August 2020
Eva-Marie Mihai
49 Sekunden Lesedauer

Wer aktuell in der Apotheke nach Dolormin fragt, könnte enttäuscht werden. Während die einen von einem Lieferengpass reden, sagen andere, dass die Situation derzeit nicht kritisch ist.
In der Johannis Apotheke sind nicht alle Schubladen gefüllt, manche Medikamente gibt es dort gerade nicht zu kaufen. Naproxen, einige Psychopharmaka, auch Antidiabetika haben zu Beginn des Jahres gefehlt, berichtet die Leiterin der Johannis Apotheke, Natalie Biechele. Betroffen seien viele Sparten. Allerdings habe dieser Lieferengpass nicht nur mit Corona zu tun.

„Das war auch vor der Krise schon so. Vieles wird im Ausland produziert.“ Auch Ibuprofen sei mitunter ausgegangen. „Durch Corona haben Kunden teilweise mehr gekauft, als sonst.“ Aber das größere Problem sei eigentlich, dass die Medikamente im Ausland hergestellt werden. „Das ist eher ein pharmazeutisches Sparproblem.“ Die Krankenkassen wollen möglichst billig davonkommen. Daher habe man keinen Einfluss auf die Produktion. „Wenn es aus ist, ist es aus.“

Was passiert, wenn das erfragte Medikament nicht vorrätig ist. Wir haben bei Gmünder Apotheken nachgefragt. Deren Antworten lesen Sie am 25. August in der RZ.

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