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Erinnerungen ans alte Schießtalfreibad: „Wir hatten eine schöne Zeit“

Schwäbisch Gmünd

Fotos: privat

Im zweiten Teil ihrer Sommerserie „Freibadgeschichte(n)“ blickt die Rems-​Zeitung in ihrer Samstagsausgabe zurück auf die 50er-​Jahre im Gmünder Schießtalfreibad. In diesen Jahren kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war ein Freibadvergnügen noch keine Selbstverständlichkeit, sondern musste hart erarbeitet werden. Dennoch: „Wir hatten eine schöne Zeit“, erinnert sich Bademeistersohn Dieter Weiß, der im Schießtal Kindheit und Jugend erlebte.

Samstag, 08. August 2020
Heino Schütte
44 Sekunden Lesedauer

Gmünd platzte schier vor Stolz, als 1950 und 1951 gleich zweimal hintereinander das neue Freibad am Schießtalsee eingeweiht wurde, einmal ohne und dann mit Sportbecken. Hunderte Helfer hatten zuvor in ehrenamtlicher Arbeit dieses damalige Wunderwerk des Freizeitvergnügens und der sportlichen Betätigung geschaffen. Sogar einen Schwimmländerkampf Deutschland gegen Italien gab es zur Eröffnung. Der Süddeutsche Rundfunk berichtete live mit einem hochmodernen Übertragungswagen im Radio, tagelang berichtete anschließend auch die Wochenschau in den Kinos. 11000 Zuschauer waren dabei, als unter anderem der römische Schwimmstar Carlo Pedersoli alias Bud Spencer seine Bahnen zog. Für ein Verkehrschaos sorgten hunderte Pkw und Motorräder und dazu sage und schreibe rund tausend Fahrräder. Mehr zum Schmunzeln, Staunen und Erinnern jeden Samstag im Rahmen unserer Sommerserie.