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Ralf Wiedemann: „Ein echter Lichtblick“

Foto: Kessler

Über ein halbes Jahr ist es mittlerweile her, dass der Stadtverbandsvorsitzende Sport in Schwäbisch Gmünd, Ralf Wiedemann, die turnusmäßige Hauptversammlung wegen des Coronavirus hat absagen müssen. An diesem Montag (19.30 Uhr) wird sie nun in der Großsporthalle stattfinden. Unter besonderen Umständen, denn das Coronavirus ist bekanntlich immer noch unter uns. Der Umstand, dass die Versammlung nun am Montagabend veranstaltet werden könne, sei aber bereits „ein echter Lichtblick“, wie Ralf Wiedemann im Interview mit unserem Redakteur Timo Lämmerhirt sagt.

Freitag, 25. September 2020
Timo Lämmerhirt
1 Minute 29 Sekunden Lesedauer

Über sieben Monate leben wir nun schon mit dem Coronavirus, setzen uns mit diesem auseinander. Haben Sie persönlich sich schon unseren neuen Alltag gewöhnt?

Ja, das habe ich. Einkaufen gehen mit Maske, sich im Alltag mit Maske zu bewegen, das gehört für mich mittlerweile schon dazu. Ich denke, bis ein Impfstoff gefunden wird, müssen wir uns auch mit diesen ganzen Maßnahmen arrangieren. Weiter denke ich aber auch, dass wir diese Dinge doch auch gerne umsetzen sollten, um die Infektionszahlen zu verlangsamen. Da können wir alle unseren Teil dazu beitragen. So, wie es im Moment ist, sollten wir alle doch erst einmal ganz gut leben können.

Was haben Sie gefühlt, als endlich wieder die ersten Sportveranstaltungen stattfinden konnten?
Ich habe mich natürlich darüber gefreut, wenngleich es ja zunächst nur die Veranstaltungen im Freien gewesen sind und wir da vom Wetter profitieren konnten. Neben der sportlichen Betätigung aber war es enorm wichtig, dass die sozialen Kontakte wieder gelebt werden konnten, wenn auch eingeschränkt. Für die Sportler war es natürlich von Bedeutung, endlich wieder im Wettbewerb zu stehen. Es war, als würde das normale Leben zurückkehren. Ich glaube, dass es nun kaum noch Sportarten gibt, die noch gar nicht ihren Sport ausführen können.

Wie ist es den Vereinen in den vergangenen Monaten ergangen? Wie haben sie die Krise überstanden?
Das wissen wir noch gar nicht so genau. Es sind zumindest noch keine Vereine auf mich zugekommen und haben gesagt, dass sie vor dem Kollaps stünden. Wirtschaftlich aber wird die Corona-​Pandemie alle Vereine treffen, ganz klar. Durch die ehrenamtlichen Strukturen aber konnten viele Vereine die Fixkosten einigermaßen im Rahmen halten.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Samstagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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