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Letzte Hinrichtung vor 200 Jahren: Der Tod kam mit dem Leberwurstbrot

Aus Heubach stammte das Gift. Archivfoto: rw

Die Riesenmanns waren die letzten, die auf dem Aalener Galgenberg, wie der Bezirk nach wie vor heißt, hingerichtet wurden. Ihr Verbrechen und dessen Sühne war der erste spektakuläre Fall des 1819 gegründeten Kreisgerichtshofs, des heutigen Landgerichts Ellwangen. Und das „Mordwerkzeug“ hatte sich das Ehepaar aus Heubach besorgt.

Sonntag, 10. Januar 2021
Eva-Marie Mihai
44 Sekunden Lesedauer

Das Gift kam aus Heubach, der Scharfrichter aus Heidenheim. Das Ende war es ein Mords-​Spektaktakel, das sich 10 000 Menschen auf dem Galgenberg in Aalen nicht entgehen lassen wollten: Die Hinrichtung des Dorfschullehrers Johann Jacob Riesenmann und seiner Frau Elisabeth Magdalena. Für einen Giftmord mussten sie vor 200 Jahren – nämlich, am 8. Januar 1821, mit ihrem Leben büßen.
Riesenmann war als 23-​Jähriger nach Fachsenfeld gekommen. Ein Jahr später schloss er mit dem 71-​jährigen Schulmeister Carl-​Ludwig Sartori einen Vertrag, wonach er als dessen Nachfolger den Schuldienst übernehmen würde. Als Gegenleistung sollte er Sartori eine lebenslange Pension bezahlen.

Eine Geschichte, wie sie sich niemand grausiger hätte ausdenken können. Wie es dem Ehepaar erging und warum ihnen die Leberwurst zum Verhängnis wurde, lesen Sie am Montag in der Rem-​Zeitung.

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