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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Grünen-​Anfrage zu Schottergärten

Die Grünen fordern, dass Kreisverkehre oder nicht mehr benötigte Pflasterflächen wieder begrünt und entsiegelt werden. Foto: pr

Das Anlegen von Schotterflächen in privaten Gärten widerspricht gesetzlichen Vorgaben, und das schon seit 1995. Das sieht auch die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd so, wie sie auf Anfrage der Fraktion Bündnis 90/​Die Grünen mitteilte.

Montag, 11. Januar 2021
Nicole Beuther
35 Sekunden Lesedauer

Schottergärten bieten keinen Lebensraum für Pflanzen und Tiere und sie heizen das Mikroklima auf. Die Landesbauordnung sieht daher schon seit 25 Jahren vor, dass Freiflächen grundsätzlich zu begrünen sind, wenn sie keine andere Funktion erfüllen. Daher wirkt die Stadt nun auf Grundstücksbesitzer hin, vorhandene Schottergärten zu beseitigen. „Das Bewusstsein für Stadtnatur und Stadtklima geht endlich auch ins Verwaltungshandeln ein“, zeigt sich Gabriel Baum, Fraktionsvorsitzender der Grünen erfreut.
Bewusstseinsbildung sei allerdings ein langer Prozess. Angesichts von Klimawandel und Insektensterben müsse dieser entschlossen vorangetrieben werden, meint die Fraktion der Grünen.

Was die Fraktion vorschlägt, um etwas gegen widerrechtlich angelegte Schotterflächen zu tun, das steht am Dienstag in der Rems-​Zeitung.

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